KEGELN: 2. BUNDESLIGA MITTE MÄNNER

TSV Großbardorf legt Start nach Maß hin

Kegeln

2. Bundesliga Mitte Männer

KV Mutterstadt – TSV Großbardorf 1:7
SC Regensburg – KC Rothenbergen 6:2
FSV Erlangen-Bruck – Ohrdrufer KSV 2:6
TV Eibach – Nibelungen Lorsch 1:7
SKK GH Zeil – Blau Weiß Auma 8:0
RW Hirschau – Victoria Bamberg II 5:3

1. (1.) SKK GH Zeil 1 8 2 : 0
2. (1.) Nibelungen Lorsch 1 7 2 : 0
2. (1.) TSV Großbardorf 1 7 2 : 0
4. (1.) Ohrdrufer KSV 1 6 2 : 0
4. (1.) SC Regensburg 1 6 2 : 0
6. (1.) RW Hirschau 1 5 2 : 0
7. (1.) Victoria Bamberg II 1 3 0 : 2
8. (1.) FSV Erlangen-Bruck 1 2 0 : 2
8. (1.) KC Rothenbergen 1 2 0 : 2
10. (1.) KV Mutterstadt 1 1 0 : 2
10. (1.) TV Eibach 1 1 0 : 2
12. (1.) Blau Weiß Auma 1 0 0 : 2
Die nächsten Spiele, Samstag, 19. September, 12.30 Uhr: KC Rothenbergen – SKK GH Zeil, Nibelungen Lorsch – SC Regensburg, 13.30 Uhr: TSV Großbardorf – FSV Erlangen-Bruck, 14 Uhr: Blau Weiß Auma – RW Hirschau, 14.30 Uhr: Ohrdrufer KSV – TV Eibach, 15.30 Uhr: Victoria Bamberg II – KV Mutterstadt

KV Mutterstadt – TSV Großbardorf 1:7 (3299:3436/10,5:13,5). Welch ein Start für den ambitionierten TSV Großbardorf in die neue Saison. Das Sextett von Trainer Axel Tüchert errang in Mutterstadt einen klaren 7:1-Erfolg. Und das ohne die Stammkräfte Christian Helmerich und Torsten Frank. Auf Seiten der Gäste überzeugte insbesondere Patrick Ortloff, der als Einziger mit genau 600 Holz die begehrte 600er Marke erreichte.

Zum Aufgalopp gingen Pascal Schneider (gegen Jürgen Puff, der nach 60 Wurf durch Johannes Hartner ersetzt wurde) und Andy Behr (gegen Jochen Schweizer) auf die Bahnen. Beide TSV'ler erwischten einen glänzenden Start. Sie gewannen jeweils die beiden ersten Durchgänge. Dann aber ließ Schneider merklich nach und musste die zwei restlichen Durchgänge seinem Gegner überlassen. Bei 2:2-Satzpunkten (SP) verbuchte er dennoch den ersten Mannschaftspunkt (MP) aufgrund der besseren Holzzahl (567:545). Andy Behr erhöhte auf 2:0, er setzte sich gegen Schweizer mit 3:1 SP und 586:544 Holz durch.

Im Mittelabschnitt setzte Tüchert den Neuzugang Daniel Eberlein (gegen Markus Vetter) und Marco Schmitt (gegen Bastian Hört) ein. Der Neue in den TSV-Reihen kam an diesem Tag nicht in Schwung. Nach 60 Wurf machte Eberlein für Matthias Menninger, der die Niederlage auch nicht mehr abwenden konnte (1,5:2,5/533:548), Platz. Besser lief es für Schmitt, der bei 2:2-SP 22 Kegel mehr zu Fall brachte als sein Kontrahent. Großbardorf ging mit einer 3:1-Führung und einem 71 Holz-Polster in das letzte Drittel.

Diesen Vorsprung brachten René Wagner (gegen Wilfried Klaus) und Patrick Ortloff (gegen Armin Kuhn) sicher ins Ziel. Wagner hatte sein Duell schon nach drei Bahnen für sich entschieden. Insgesamt setzte er sich mit 3:1 SP und 572:535 Holz durch. Da Ortloff nach einem 1:2 SP-Rückstand die letzte Bahn mit guten 150 Holz gegenüber 145 von Kuhn für sich holte, gewann er sei direktes Duell bei 2:2 SP aufgrund der besseren Holzzahl (600:571).

Dass es für die Tüchert-Schützlinge in dieser Saison schwer wird, bewiesen die Ergebnisse am ersten Spieltag des Meisterschaftsfavoriten Lorsch (3773 Holz), wobei fünf Spieler über 600 Kegel erzielten und Jochen Steinhauer mit 676 Holz glänzte. Auch Regensburg (3656), Zeil (3576), Hirschau (3562) und Ohrdruf (3489) ließen aufhorchen. (gmad)

Großbardorf: Pascal Schneider 567 (1 MP), Andy Behr 586 (1 MP), Daniel Eberlein/Matthias Menninger 533, Marco Schmitt 578 (1 MP), René Wagner 572 (1 MP), Patrick Ortloff 600 (1 MP).