LEICHTATHLETIK: RHÖN-GRABFELD-CUP

Späte Premiere zum Jubiläum

Helmut Vorndran, Ehrenmitglied des SV Frankenheim, lief zum ersten Mal den Bergcrosslauf: Nach 24 Jahren als Streckenposten. Foto: Marcus Enders

„Auch wenn ich mir unser 25-jähriges Rhön-Grabfeld-Cup-Jubiläum etwas anders vorgestellt hätte, bin ich unter den gegebenen Umständen sehr zufrieden mit der Resonanz“, meint Marcus Enders vom SV Frankenheim nach dem Laufwochenende in seinem Heimatort.

Circa 100 Läuferinnen und Läufer nahmen die teilweise abgeänderten Strecken des Bergcrosslaufs in den gesteckten Zeitfenstern in Angriff. Die Runden beinhalteten im Normalfall schon recht ordentliche Steigungen, nun packte man ein paar zusätzliche Höhenmeter bis zum Himmeldunk obendrauf. „Wer bei den ersten RGC-Läufen vor vielen Jahren bereits dabei war, kannte diese Passagen schon“, sagt Berg-Spezialist Enders schmunzelnd.

Bei einigen Teilnehmern kam dies trotz der größeren Anstrengung aber sehr gut an. Daher überlegen die Hauptverantwortlichen, diese Streckenführung für die Zukunft beizubehalten. Zudem genossen die Sportler diesmal ohne Zeitdruck die fantastische Aussicht. Bei Sonne, strahlend blauem Himmel und sommerlichen Temperaturen fanden die Aktiven beste Bedingungen vor. „Dies garantieren wir in Frankenheim sowieso“, sagt Enders

Seit dem ersten Lauf ist Ehrenmitglied Helmut Vorndran als Streckenposten für Markierung und Verpflegung zuständig. Weil nun in diesen besonderen Zeiten kein Wettkampf stattfand, konnte er zum ersten Mal selbst aktiv am Frankenheimer Lauf teilnehmen. Diesen meisterte er bravourös. „Trotz der gelungenen Veranstaltung ohne Wettkampfcharakter und Zuschauer hoffen wir doch sehr, dass wir im kommenden Jahr wieder die üblichen RGC-Veranstaltung haben können“ resümiert Marcus Enders. (mgr)