KEGELN: BAYERNLIGA NORD MÄNNER

Nervenstarke Dieterich-Brüder retten Herschfeld einen Punkt

Kegeln

Bayernliga Nord Männer

SKK Werntal – TSV Eintracht Bamberg 4:4
Viktoria Fürth – Polizei-SV Bamberg 1:7
SKC GH SpVgg Weiden – Bavaria Karlstadt 5:3
Baur SV Burgkunstadt – SKK Eschlkam 3:5
Fortuna Neukirchen – SV Herschfeld 4:4

1.(1.) Polizei-SV Bamberg172:0
2.(1.) SKC GH SpVgg Weiden152:0
2.(1.) SKK Eschlkam152:0
4.(1.) TSV Eintracht Bamberg141:1
4.(1.) SKK Werntal141:1
4.(1.) Fortuna Neukirchen141:1
4.(1.) SV Herschfeld141:1
8.(1.) SC Luhe-Wildenau000:0
9.(1.) Baur SV Burgkunstadt130:2
9.(1.) Bavaria Karlstadt130:2
11.(1.) Viktoria Fürth110:2

Fortuna Neukirchen – SV Herschfeld 4:4 (3340:3266/11:13). Mit einem hart erkämpften Unentschieden startete der SV Herschfeld nach langer Pause in die neue Saison. Er kehrte mit einem 4:4 aus Neukirchen im Landkreis Sulzbach-Rosenberg zurück. Nach einigen intensiven Trainingswochen begann nun wieder der Wettkampf-Modus. Und es zeigte sich sehr schnell, dass es doch große Unterschiede zwischen Training und Wettkampf gibt.

So begannen in einer etwas veränderten SV-Mannschaft Sascha Kugler und Markus Hannemann. Kugler zeigte sich gegen Daniel Witt hoch konzentriert und gewann die ersten drei Sätze. Nur den vierten Durchgang musste er seinem Gegner überlassen. Am Ende stand ein 3:1 bei 562:546 Kegeln zu Buche, der erste Mannschaftspunkt (MP) war unter Dach und Fach. Bei Markus Hannemann war die Nervosität bei seiner Bayernliga-Premiere zu spüren. Aber er steigerte sich im Laufe des Kampfes und entschied den vierten Satz für sich. Sein Kontrahent Uwe Rupprecht spielte routiniert und gewann mit 3:1 SP und 566:489 Holz.

Im Mittelabschnitt gingen Ulrich Hümpfner und Stefan Schön für den SV auf die Bahnen. Hümpfner ließ sich vom verlorenen ersten Satz nicht aus der Ruhe bringen, wendete das Blatt und hatte gegen Horst Seubert mit 3:1 SP (521:524 Kegel) die Nase vorne. Stefan Schön gewann gegen Andreas Meixner den zweiten Satz. Bei ihm folgte dann wegen einer Verletzung ein Leistungsabfall. Schön musste nach dem 90. Schub ausgewechselt werden. Für ihn kam mit Sven Schubert ein weiterer Neuzugang. Das Duo Schön/Schubert verlor letztlich mit 1:3 SP (508:579). Somit war vor der Schlusspaarung klar: Die Brüder Sebastian und Daniel Dieterich mussten gewinnen, damit es noch zu einem Remis reicht. Im Gesamtergebnis lagen die Hausherren nämlich schon deutlich in Führung. Und auf die Dieterich-Brüder war Verlass. Sebastian spielte gegen Günter Rupprecht. Er musste sich nur im ersten Durchgang geschlagen geben, aber die restlichen drei Sätze gingen an ihn. Am Ende standen sehr gute 604 Holz auf der Anzeigetafel, für seinen Gegner 565.

Daniel Dieterich lieferte sich gegen Christopher Hiltl ein packendes Match ganz im Sinne der zahlreichen Zuschauer. Der erste und dritte Satz ging an den Neukirchener, der zweite und vierte an Dieterich, der im vierten Durchgang mit 162 Holz glänzte und sich mit 582:560 den MP sicherte. „Für uns fühlt sich dieses Unentschieden wie ein Sieg an. Wir haben als neu formiertes Team dem Druck standgehalten. Es gibt noch viel im Training zu tun. Aber das war uns nach einer so langen Wettkampfpause klar. Wir freuen uns auf die nächsten Spiele und nehmen die Herausforderung an“, zog Stefan Schön Bilanz. (phü)

Herschfeld: Sascha Kugler 562 (1 MP), Markus Hannemann 489, Ulrich Hümpfner 521 (1 MP), Stefan Schön/Sven Schubert 508, Sebastian Dieterich 604 (1 MP), Daniel Dieterich 582 (1 MP).