Handball: 3. Liga

HSC Bad Neustadt darf gegen Zweibrücken 150 Zuschauer in die Halle lassen

Bis zu 150 Zuschauer dürfen den HSC Bad Neustadt um Kapitän Franziskus Gerr (rechts) am Samstag im Heimspiel gegen Zweib... Foto: Thomas Euring

Handball-Drittligist HSC Bad Neustadt darf an diesem Samstagabend (19.30 Uhr) zum Auftakt der neuen Saison vor Zuschauern spielen. Zumindest vor einigen. Laut einer Mitteilung des Landratsamts Rhön-Grabfeld vom Dienstagnachmittag sind zum Spiel am Einheitsfeiertag gegen den SV Zweibrücken 150 Zuschauer in der Bürgermeister-Goebels-Halle erlaubt.

Zuschauer müssen Mund-Nasen-Schutz tragen

Der Leitfaden für Hygienekonzepte für die 3. Liga des Deutschen Handballbunds (DHB) sieht vor, dass das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes für "Zuschauer verpflichtend" ist. Außerdem müssen die Zuschauer am Eingang ihre Kontaktdaten hinterlegen. Eduard Mardian, Geschäftsführer der HSC-Spielbetriebsgesellschaft, bestätigte auf Nachfrage dieser Redaktion, dass diese Regelungen auch in der Bürgermeister-Goebels-Halle umgesetzt werden müssen. 

Kein freier Verkauf von Eintrittskarten

Karten für dieses Spiel oder eine Tageskasse in der Halle wird es nicht geben. Ein Teil der 150 Karten für das Zweibrücken-Spiel geht an Sponsoren. Außerdem werden langjährige Dauerkarten-Besitzer nun vom Verein kontaktiert, sagte Mardian, ob sie auch für das anstehende Spieljahr ein Saisonticket erwerben wollen.

Die Bürgermeister-Goebels-Halle verfügt über 850 nummerierte Sitzplätze. Beim HSC hatten sie im Vorfeld einer Begehung mit Behördenvertretern am Dienstag auf die Freigabe für 200 Zuschauer gehofft, die in Bayern im Amateursport maximal zugelassen sind. Oder darauf, 20 Prozent der Sitzplätze - also 170 in der Bürgermeister-Goebels-Halle - besetzen zu dürfen, wie es in den großen deutschen Profi-Ligen möglich ist.

Mit den nun erlaubten 150 Zuschauern, sagte Mardian, "können wir auch vernünftig arbeiten". Gleichzeitig verlieh er der Hoffnung Ausdruck, dass zu kommenden Heimspielen mehr Zuschauer in der Halle zugelassen werden. Zum Beispiel dann, wenn der Sieben-Tage-Inzidenz-Wert im Landkreis sinken sollte.

Livestream kostet 4,50 Euro pro Spiel

Unterstützen können die HSC-Fans ihre Mannschaft trotzdem. Ab dieser Saison wird jedes Drittliga-Spiel live bei sportdeutschland.tv ins Internet gestreamt. Preis pro Spiel: 4,50 Euro. "Die Vereine werden an den Einnahmen dieses Pay-per-Match-Angebotes beteiligt. Zusätzlich haben die Zuschauer die Möglichkeit zu entscheiden, welcher an der Begegnung beteiligte Verein die Gebühr des Nutzers erhalten soll. Die Fans können ihren Verein somit indirekt finanziell unterstützen", schreibt der DHB in einer Mitteilung.

"Es wäre klasse, wenn sich so viele Fans wie möglich einloggen würden", sagt Mardian. Der direkte Link zum Spiel ist auch auf der Homepage des HSC hinterlegt. Kommentiert wird das Spiel gegen Zweibrücken voraussichtlich von Florian Demling.