FUßBALL: TOTO-POKAL 2. RUNDE AUF VERBANDSEBENE

Großbardorf muss auswärts ran

Fußball

Toto-Pokal 2. Runde auf Verbandsebene

Samstag, 26. September, 17.30 Uhr:

DJK Don Bosco Bamberg –

TSV Großbardorf

Die Bamberger Wochen für den TSV Großbardorf gehen weiter. Nach dem FC Eintracht Bamberg, gegen den die Mannschaft von Cheftrainer Andreas Brendler am vergangenen Wochenende einen knappen 1:0-Heimsieg landen konnten, geht es an diesem Samstag nun im Toto-Pokal gegen die DJK Don Bosco Bamberg. Allerdings nicht wie ursprünglich geplant in Großbardorf, sondern in Bamberg. Grund dafür ist das Corona-Infektionsgeschehen im Altlandkreis Bad Königshofen. Am Freitagmittag bekam der TSV vom Landratsamt Rhön-Grabfeld die finale Mitteilung, dass an diesem Wochenende in Großbardorf keine Fußballspiele stattfinden dürfen. Mit dem Bayerischen Fußball-Verband (BFV) und Don Bosco Bamberg verständigten sich die Großbardorfer daher auf einen Tausch des Heimrechts, denn bei einem Spielausfall hätte den Grabfeld-Galliern eventuell sogar das Ausscheiden aus dem Pokal gedroht.

Bamberg nicht in Bestbesetzung?

Unabhängig von diesen Turbulenzen konzentriert sich TSV-Coach Andreas Brendler ganz auf den Gegner Don Bosco Bamberg, den er nicht so stark wie den FC Eintracht Bamberg einschätzt. „Vor allem in der Offensive ist die Eintracht meines Erachtens deutlich stärker.“ Das beweisen auch die nackten Zahlen: Während die DJK in der Bayernligasaison erst 24 Treffer erzielt hat, hat die Eintracht bereits 40 Mal, die Grabfelder sogar schon 49 Mal eingenetzt. Brendler ist sich zudem nicht sicher, ob die Oberfranken mit ihrer bestmöglichen Besetzung auflaufen werden. „Sie stecken mitten im Abstiegskampf und stehen derzeit auf Platz 14, einem Relegationsplatz. Da ist ihnen die Meisterschaft sicher wichtiger und deshalb ist es durchaus möglich, dass ihr Trainer Rolf Vitzthum Spieler für anstehende Meisterschaftsspiele schont.“

Attraktiver Gegner winkt

Aber egal ob die Oberfranken in bester Besetzung antreten oder nicht, eines ist für Brendler klar: „Wir nehmen den Pokal sehr ernst und wollen unbedingt weiterkommen. Denn es besteht ja die Möglichkeit, dann einen attraktiven Gegner, wie zum Beispiel den FC Schweinfurt 05 oder die Spielvereinigung Bayreuth, zu bekommen.“ Hoffnung auf das Erreichen der 3. Qualifikationsrunde macht ihm auch die Leistung seiner Spieler am vergangenen Wochenende. „Da haben meine Jungs gezeigt, was sie können und dass sie gut drauf sind. Das Pokalspiel ist auch ein Pflichtspiel und ein solches will jeder Fußballer immer siegreich beenden.“ Bei diesem Ansinnen muss er allerdings auf Ronny Mangold, der gegen die Eintracht eine überragende Partie abgeliefert hatte, verzichten. Er hat sich im Training eine Muskelverletzung zugezogen. „Noch ist nicht klar, um was es sich handelt. Er wird uns aber auf jeden Fall einige Zeit fehlen.“ Neben Mangold wird Brendler auch auf den langzeitverletzten Zarko Poznic (Kreuzbandriss) verzichten müssen.

Dagegen kehrt Markus Kirchner zurück in den Kader. Laut dem TSV-Coach wird es einige, aber „nicht viele Änderungen“ geben. Eine ist bereits fix: Für Julian Schneider wird Neuzugang Justin Reichert im Tor stehen. „Dieser Wechsel ist mit Julian abgesprochen. Justin hat diesen Einsatz verdient. Er hat noch keine Einheit versäumt und hat im Training immer wieder seine Klasse gezeigt.“ Die weiteren Änderungen ließ Brendler noch offen. (gmad)