FUßBALL: BAYERNLIGA NORD

Großbardorf brennt auf Revanche

Mit 17 Treffern ist Simon Snaschel (links) der erfolgreichste Torschütze des TSV Großbardorf. Im letzten Heimspiel der Grabfeld-Gallier in diesem Jahr will der Angreifer sein Konto aufstocken. Foto: Anand Anders

Fußball

Bayernliga Nord

 

1. (1.) DJK Vilzing 19 15 2 2 51 : 15 47  
2. (2.) SV Seligenporten 20 15 2 3 46 : 15 47  
3. (3.) SC Eltersdorf 20 14 3 3 59 : 22 45  
4. (4.) TSV Großbardorf 20 10 5 5 47 : 36 35  
5. (5.) DJK Ammerthal 20 10 5 5 40 : 31 35  
6. (6.) Würzburger FV 20 10 1 9 42 : 33 31  
7. (7.) FC Eintracht Bamberg 19 8 5 6 38 : 40 29  
8. (8.) ATSV Erlangen 19 7 6 6 32 : 33 27  
9. (9.) SpVgg Ansbach 19 8 2 9 44 : 40 26  
10. (10.) ASV Cham 18 6 5 7 22 : 28 23  
11. (11.) SpVgg Bayern Hof 19 6 4 9 26 : 39 22  
12. (12.) DJK Gebenbach 18 6 3 9 30 : 36 21  
13. (13.) TSV Abtswind 20 6 3 11 23 : 39 21  
14. (14.) Don Bosco Bamberg 20 5 3 12 20 : 37 18  
15. (15.) FC Sand 19 5 2 12 26 : 33 17  
16. (16.) TSV Karlburg 20 3 2 15 17 : 52 11  
17. (17.) FC Viktoria Kahl 18 2 3 13 19 : 53 9  

 

Samstag, 23. November, 14 Uhr:

SpVgg Ansbach – FC Viktoria Kahl (8:1)

DJK Vilzing – FC Eintr. Bamberg (2:2)

TSV Großbardorf – ATSV Erlangen (1:2)

TSV Abtswind – ASV Cham (0:1)

FC Sand – DJK Gebenbach (2:4)

Bayern Hof – Seligenporten (0:2)

 

 

TSV Großbardorf – ATSV Erlangen

1:0 daheim gegen Sand, 3:2 in Ansbach, 4:0 gegen Gebenbach und zuletzt ein beeindruckender 6:2-Erfolg in Cham, so lauten die Ergebnisse des TSV Großbardorf in den vier ersten Spielen in der Rückrunde der Bayernliga Nord. Damit wiederholten die Grabfeld-Gallier die Erfolgsserie aus der Vorrunde, als man ebenfalls zwölf Punkte aus den vier Auftaktpartien holte. Dann aber musste das Team von Cheftrainer André Betz den ersten Nackenschlag hinnehmen: man verlor trotz Pausenführung durch Simon Snaschel nach einem Gegentor kurz vor dem Abpfiff noch mit 1:2 beim ATSV Erlangen. Für diese Niederlage wollen Betz und seine Mannen im letzten Spiel im Jahr 2019 – das für den 1. Dezember geplante Match in Ammerthal wurde auf Ostermontag 2020 verlegt – Revanche nehmen.

Weihnachtszeit wird eingeläutet

Die Grabfeld-Gallier wollen unbedingt den fünften Dreier in Folge erringen und damit einen schönen Jahresabschluss hinlegen. Damit wollen die Bardorfer auch ihren Zuschauern ein schönes Geschenk für die Weihnachtszeit machen. Ein weiteres Geschenk des TSV werden auch in diesem Jahr wieder Glühwein, Lebkuchen und Christstollen sein, die die Besucher traditionsgemäß nach dem Abpfiff des letzten Spiels des Jahres erhalten.

Man wolle „zu Hause im letzten Spiel des Jahres 2019 natürlich möglichst den fünften Dreier in Folge einfahren. Der spielstarke ATSV wird dabei aber ein richtiger Gradmesser für die aktuell gute Form unserer Mannschaft sein“, sagt Großbardorfs Sportvorstand Andreas Lampert. Die Erlanger belegen derzeit mit 27 Punkten und einem fast ausgeglichenen Torverhältnis von 32:33 Platz acht, während die Bardorfer Rang vier einnehmen (35 Zähler). Die Mannschaft von Trainer Shqipran Skeraj verlor zwar ihre letzten beiden Ligapartien in Vilzing (1:2) und gegen Eltersdorf (0:3) und ist seit vier Spielen sieglos, hat aber davor in Hof und bei Don Bosco Bamberg ihre Fähigkeiten angedeutet, als man jeweils 2:2-Unentschieden spielte.

Die gefährlichsten Akteure des Allgemeinen Turn- und Sportvereins sind Bastian Herzner (acht Tore) und Daniel Geißler (sieben Tore). In der Offensive haben die Platzherren sicher Vorteile, denn man besitzt mit 47 Treffern die drittstärkste Offensive der Liga und hat damit 15 Mal mehr eingenetzt als der Gegner. Die erfolgreichsten Torschützen des TSV sind Simon Snaschel (17) und Stefan Piecha (10).

„Mit dem ATSV Erlangen erwarten wir eines der spielstärksten Bayernliga-Teams. Wenn sie ins Rollen kommen, wird es sicher ganz schwer etwas zu holen. Wir müssen deshalb die gleiche Leidenschaft und das gleiche Feuer an den Tag legen wie in den letzten Spielen. Denn meine Mannschaft brennt darauf, mit einem Erfolgserlebnis in die Winterpause zu gehen. Uns ist aber bewusst, dass dazu voller Einsatz nötig ist und wir alles reinlegen müssen“, erklärt Betz die Strategie für die Partie.

Illig bei der Studenten-WM

Nicht mitwirken können Tobias Fleischer (Kreuzbandriss), Florian Dietz (Nasenbeinbruch), Zarko Poznic (Knieverletzung), Valentin Reitstetter (Meniskuseinriss), Lukas Illig, der mit der Würzburger Uni-Mannschaft bei der Studenten-WM in China ist, Adrian Reith und Filip Lijesnic (beide Leistenprobleme). (gmad)