HANDBALL 3. LIGA MITTE

Gary Hines fehlt dem HSC im Kellerduell

Handball

3. Liga Männer Mitte

 

1. (1.) HSG Bieberau-Modau 3 3 0 0 87 : 67 6 : 0  
2. (2.) Rodgau Nieder-Roden 2 2 0 0 64 : 49 4 : 0  
3. (3.) Dutenh./;Münchholzh. II 3 2 0 1 78 : 66 4 : 2  
4. (4.) SC DHfK Leipzig II 3 2 0 1 93 : 87 4 : 2  
5. (5.) SG Nußloch 3 2 0 1 79 : 73 4 : 2  
6. (6.) GSV Eintracht Baunatal 3 2 0 1 85 : 81 4 : 2  
7. (7.) HSG Hanau 3 2 0 1 72 : 71 4 : 2  
8. (8.) SG Leutershausen 3 2 0 1 79 : 80 4 : 2  
9. (9.) Northeimer HC 3 1 1 1 88 : 93 3 : 3  
10. (10.) TV Großwallstadt 2 1 0 1 60 : 50 2 : 2  
11. (11.) TV Großsachsen 3 1 0 2 81 : 79 2 : 4  
12. (12.) TV Gelnhausen 3 1 0 2 71 : 80 2 : 4  
13. (13.) Oftersh./Schwetzingen 3 1 0 2 73 : 85 2 : 4  
14. (14.) TV Kirchzell 3 0 1 2 69 : 83 1 : 5  
15. (15.) HSC Bad Neustadt 3 0 0 3 74 : 91 0 : 6  
16. (16.) HC Elbflorenz II 3 0 0 3 70 : 88 0 : 6  

 

Samstag, 14. September, 18 Uhr:

GSV Eintracht Baunatal – TV Großwallstadt

Samstag, 14. September, 18.30 Uhr:

HC Elbflorenz II – HSC Bad Neustadt

Samstag, 14. September, 19.30 Uhr:

TV Gelnhausen – TV Kirchzell

HSG Rodgau Nieder-Roden – HSG Dutenhofen-Münchholzhausen II

Samstag, 14. September, 20 Uhr:

TV Großsachsen – SG Leutershausen

Sonntag, 15. September, 17 Uhr:

Northeimer HC – HSG Bieberau-Modau

HSG Hanau – SC DHFK Leipzig II

SG Nußloch – Oftersheim/Schwetzingen

 

 

HC Elbflorenz II – HSC Bad Neustadt

Ohne Gary Hines, der sich vor einer Woche einen Muskelfaserriss in der Leiste zugezogen hat und voraussichtlich zwei Wochen ausfallen wird, fährt der HSC Bad Neustadt (15./0:6) zum Kellerduell nach Dresden (16./0:6). Trotzdem verbreitet HSC-Coach Chrischa Hannawald Optimismus, „denn Elbflorenz hat bislang auch noch keine Bäume ausgerissen, darf aber natürlich nicht unterschätzt werden.“ Wichtig aus seiner Sicht ist, „dass wir aus den bisherigen Saisonspielen, wo wir ausnahmslos auf Spitzenteams der Liga getroffen sind, die richtigen Lehren ziehen und die zeitweise ordentlichen Vorstellungen wieder auf die Platte bringen“.

Konstanz fehlt

Seine Betonung liegt auf „zeitweise“. Denn seine Schützlinge waren bisher nicht in der Lage, sechzig Minuten fehlerfrei zu agieren. „Wir hatten immer wieder Phasen im Spiel, in denen wir unerklärlicherweise durch Eigenfehler den Rhythmus verloren und den Gegner ohne Not aufgebaut haben. Dann sind wir immer einem Rückstand hinterher gerannt.“ Das war auch im letzten Heimspiel nicht anders, als sich die Rotmilane nach ausgeglichenen zwanzig Minuten binnen zehn Minuten einen 5-Tore-Rückstand einfingen, den sie nach der Pause nicht mehr egalisieren konnten. „Löblich war aber die Moral bei der leider erfolglosen Aufholjagd“, sagt Hannawald. Dies bewegte Nußlochs Trainer Marc Nagel auch zu der Aussage, „dass Bad Neustadt aufgrund des vorhandenen Potenzials den Klassenerhalt schaffen kann und wird“.

Junges Team mit zwei Routiniers

Ein erster Schritt soll nun an der Elbe gemacht werden, wo der HSC auf ein sehr junges Team trifft, das in der letzten Saison noch in der mitteldeutschen Oberliga aktiv war. Von dieser Mannschaft stehen beim Mit-Aufsteiger allerdings nicht mehr viele Akteure im Kader. Was auch daran liegt, dass bei den Sachsen die Nachwuchsarbeit und das Heranführen der Spieler an die erste Mannschaft im Vordergrund stehen. Um dies zu gewährleisten, stehen Coach Andreas Bolomsky aber auch zwei Routiniers zur Verfügung. Der zweitligaerfahrene Rechtsaußen René Boese dürften den HSC-Fans aus früheren Auftritten am Schulberg noch bekannt sein, was auch für Eric Meinhardt gilt, der in der vergangenen Saison noch beim Zweitligisten EHV Aue zum Stammpersonal gehörte. Dieses Duo soll die Jungen führen, was bisher noch nicht zu Erfolgen führte, weil sich die Dresdener bislang auch noch zu fehleranfällig präsentierten.

Vorsprung herauswerfen

Deren Programm war vergleichsweise leichter, was ebenfalls für einen Erfolg der Rotmilane im direkten Duell spricht. „Aber auch diese Mannschaft, die im rechten Rückraum mit Oskar Emanuel ein torgefährliches Talent aufbietet, wird nicht mit links zu besiegen sein“, mahnt Hannawald. Er hat seine Spieler unter der Woche auf die verschiedenen Defensiv-Varianten des Kontrahenten eingestellt hat. Vor acht Tagen starteten die Bolomsky-Schützlinge in Groß-Bieberau mit einer sehr offensiven Abwehrformation und nachdem dies nicht funktionierte, wurde im zweiten Durchgang gegen den aktuellen Spitzenreiter auf ein 6:0-Variante umgestellt. Dies konnte die 23:31-Niederlage zwar auch nicht verhindern, aber Bolomsky wird die richtigen Schlüsse aus diesem Match ziehen. „Der Gegner weiß jedenfalls zu kämpfen“, hat Chrischa Hannawald analysiert. „Wir sollten jedenfalls voll konzentriert von der ersten Minuten an agieren und uns einen Vorsprung herauswerfen“.

Das wäre insofern von Nutzen, weil die jungen Dresdener – auch das eine Erkenntnis aus dem letzten Spiel – bei Rückstand zu überhasteten Offensivaktionen neigen. „Entscheidend für den Spielausgang wird auch sein, wie die Mannschaft die lange Anfahrt verkraftet. Das soll aber nicht als Entschuldigung für einen Misserfolg, den wir unbedingt vermeiden wollen, herhalten“, schiebt der HSC-Coach gleich hinterher. (ba)