SCHACH BAD KÖNIGSHOFEN OPEN

Grabfeldspringer geht nach Solingen

Zum 17. Mal wurden die „Bad Königshofen Open“ vom Schachclub Bad Königshofen ausgerichtet. Zum Siegerfoto stellten sich: Ehrenvorsitzender Gerhard Müller (von links), Manfred Herzog, Timo Helm, Andreas Peschel, Polina Zilberman, Dr. Stefan Lang und Simon Baudrexel. Foto: Regina Vossenkaul

Diesmal musste sich Lokalmatador und Titelverteidiger Timo Helm beim Kampf um den „Schwarzen Grabfeldspringer“ mit Platz zwei zufriedengeben. Bei der 17. Auflage des Schachturniers „Bad Königshofen Open“ zwischen Weihnachten und Neujahr gelang dem Sieger von 2016, Andreas Peschel (SG Solingen), der Sieg.

20 Teilnehmer hatten sich zum Schachturnier, ausgerichtet vom Schachclub 1957 Bad Königshofen, angemeldet und kämpften in der alten Darre um Punkte und Preise.

Sieben Runden wurden gespielt, bis auf den Auftakttag täglich zwei, was für die Teilnehmerinnen und Teilnehmer relativ anstrengend war. Die Siegerehrung fand nach Beendigung der letzten Runde am 30. Dezember abends statt. Ehrenvorsitzender Gerhard Müller dankte den Anwesenden für ihre Teilnahme und ihre Fairness und berichtete, dass es spannend bis zum Schluss geblieben sei. Dafür sorgten vier punktgleiche Schachspieler an der Spitze der Ergebnisliste. Am Ende entschieden die Brettpunkte. Andreas Peschel siegte mit fünf Punkten (Buchholz-Zahl 30,5), dicht gefolgt vom Bad Königshöfer Timo Helm (5 Punkte, Buchholz-Zahl 29,0) und Polina Zilberman vom SC HD-Rohrbach/Boxberg (ebenfalls 5 Punkte und 29,0 Buchholz-Wertung).

Nur knapp dahinter lag Dr. Stefan Lang vom SC Bad Neustadt mit 5 Punkten, Buchholz-Wertung 28,5. Den Preis für die beste Leistung mit DWZ unter 1800 erhielt Manfred Herzog mit 4 Punkten vom SC Caissa Heidelberg, der auch die mehrmalige Austragung der deutschen Polizeimeisterschaften nach Bad Königshofen gebracht hatte.

Für die beste Leistung eines Teilnehmers mit der DWZ unter 2000 erhielt Simon Baudrexel vom SC Nauheim, der 2012 schon selbst einmal den Schwarzen Grabfeldspringer gewonnen hatte, den Preis. Weitere Ergebnisse sind unter www.schachclub1957.de. zu finden.