KEGELN LANDESLIGA NORD MÄNNER

"Bayernliga, wir kommen"

So sehen Meister aus: Der SV Herschfeld errang in der Landesliga den Titel und steigt in die Bayernliga auf. Von links: Stefan Schön, Karl-Heinz Bach, Daniel Dieterich, Uli Hümpfner (Spielertrainer), Cenk Erdogan (3. Vorstand des SV Herschfeld), Sebastian Dieterich, Sascha Kugler... Foto: Anand Anders

Kegeln (phü)

Landesliga Nord Männer

 

FSV Sandharlanden – SKK Eschlkam 3:5  
TSV Schwandorf – PSW 21 Kitzingen 7:1  
1. SKC Floss – BW Harmonie Langenzenn 7:1  
Polizei-SV Bamberg – SKC Eggolsheim 7:1  
Lohengrin Kulmbach – SV Herschfeld 1:7  

 

 

1. (1.) SV Herschfeld 18 88 26 : 10  
2. (2.) Polizei-SV Bamberg 18 90 24 : 12  
3. (3.) Lohengrin Kulmbach 18 74 21 : 15  
4. (6.) SKK Eschlkam 18 76.5 20 : 16  
5. (4.) PSW 21 Kitzingen 18 74 20 : 16  
6. (5.) BW Harmonie Langenzenn 18 71 20 : 16  
7. (7.) 1. SKC Floss 18 65.5 16 : 20  
8. (8.) TSV Schwandorf 18 67 15 : 21  
9. (9.) FSV Sandharlanden 18 62.5 11 : 25  
10. (10.) SKC Eggolsheim 18 51.5 7 : 29  

 

Lohengrin Kulmbach – SV Herschfeld 1:7 (3097:3188/9:15). „Meister 2017/18 – Bayernliga, wir kommen“ heißt es ganz groß auf dem Banner, mit dem der SV seine Kegler am Sonntagabend am Sportheim nach ihrem Meisterstück, dem 7:1-Triumph in Kulmbach, empfing. Und ein bengalisches Feuer gab's als Zugabe. Schon in der Bierstadt herrschte nach dem Titelgewinn ausgelassene Stimmung. Dafür hatte das SV-Sextett durch den unerwartet klaren Sieg gesorgt.

Stefan Schön aus dem SV-Lager freute sich über die große Unterstützung der Fans. „Wir sind mit einem Bus mit 30 Leuten dorthin gefahren. Kulmbach zeigte sich beeindruckt. Dort herrschte eine Mordsstimmung. Der Wahnsinn“, war er begeistert. Und als es vollbracht war, wurde den Meisterkeglern daheim ein großer Empfang bereitet. „Es wurde gegrillt, gefeiert und ging ziemlich lange“, so Schön schmunzelnd. Zum Spiel selbst: Herschfeld wusste angesichts der anderen Ergebnisse, dass zumindest ein Unentschieden zum Gewinn der Meisterlorbeeren notwendig ist.

Gut in Schwung gekommen

Und im Eröffnungsdrittel kam das Duo Christian Happel und Sebastian Dieterich auf den schwer bespielbaren Bahnen gut in Schwung. Christian Happel besiegte Matthias Meußgeyer mit 3:1 SP und 534:527. Den zweiten Mannschaftspunkt (MP) ließ Sebastian Dieterich folgen. Bei 2:2 SP gegen Jörg Förtsch (543) hatte Dieterich mehr abgeräumt: 571 Kegel, die Tagesbestmarke.

Im Mittelabschnitt blieb Sascha Kugler beim 1:3 und 510:537 gegen Alexander Lutz unter seinen Möglichkeiten. Daniel Dieterich dagegen zeigte sich in guter Spiellaune: Er ließ bei 3,5:0,5 SP und 561:512 Kegeln seinem Gegner Gerald Gebhard keine Chance. Mit einer 3:1-Führung im Rücken gingen Sebastian Scheuplein und Ulrich Hümpfner auf die Bahn. Obwohl ihre Ausbeuten nicht sehr hoch waren, reichte es, um die Mannschaftspunkte vier und fünf zu erringen. Scheuplein bezwang Stephan Wagner mit 3:1 SP und 510:488 Holz, Hümpfner gab Patrick Förster mit 2,5:1,5 SP bei 502:490 Kegeln das Nachsehen.

Zwei weitere MPs für das bessere Gesamtergebnis bescherten den in dieser Höhe nicht unbedingt erwarteten Erfolg.

Herschfeld: Christian Happel 534 (1 MP), Sebastian Dieterich 571 (1 MP), Sascha Kugler 510, Daniel Dieterich 561 (1 MP), Sebastian Scheuplein 510 (1 MP), Ulrich Hümpfner 502 (1 MP).

Herschfelds Meistermannschaft wurde unter anderem mit einem bengalischen Feuer empfangen. Foto: Anand Anders