Rhön-Grabfeld

Wegen möglicher Glassplitter: Rhönmetzgerei Arnold ruft Leberwurst zurück

Die Rhönmetzgerei Arnold ruft eine Charge seiner Rhöner Leberwurst (Symbolfoto) wegen möglicher Glassplitter zurück. Foto: Oliver Berg/dpa

Wie die Homepage www.lebensmittelwarnung.de - das Portal der Bundesländer und des Bundesamtes für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit - am Freitagabend mitgeteilt hat, ruft die Rhönmetzgerei Arnold aus Gefäll in der Rhön eine Charge seiner Rhöner Leberwurst im Ring (im Naturdarm) zurück. Es kann nicht ausgeschlossen werden, dass sich Glassplitter in der Wurst befinden. Von dem Verzehr des betroffenen Produktes wird daher dringend abgeraten, heißt es in der Warnung.

Die Rhöner Leberwurst im Ring (Naturdarm) mit dem Mindesthaltbarkeitsdatum 21.12.2020 wird zurückgerufen. Foto: Fotorechte: lebensmittelwarnung.de

Betroffen ist das Produkt mit dem Mindesthaltbarkeitsdatum 21.12.2020. Die Wurst wurde im Zeitraum vom 23. November bis 1. Dezember in einzelnen Verkaufsstellen von "tegut" an der Bedientheke und in den Filialen der Rhönmetzgerei Arnold vertrieben. Der Verkauf des Produktes erfolgte neben Bayern auch in Hessen, Thüringen, Niedersachsen, Rheinland-Pfalz und Baden-Württemberg. Arnold hat in Rhön-Grabfeld seine Standorte in den "tegut"-Filialen in Brendlorenzen, Hohenroth und Bad Königshofen.

Tegut und Arnold reagieren prompt

"Tegut" hat bereits reagiert und das betroffene Mindesthaltbarkeitsdatum aus dem Verkauf nehmen lassen. Auch die Rhönmetzgerei selbst hat die Charge aus den eigenen Filialen zurückgerufen und entsorgt. Kunden können den Artikel gegen Erstattung des Kaufpreises, auch ohne Vorlage des Kassenbons, in den entsprechenden Filialen zurückgeben. 

Die Qualität der Produkte habe höchste Priorität. Man bedauere den Vorfall und entschuldige sich bei allen Kunden für die entstandenen Unannehmlichkeiten, heißt es von der Rhöner Metzgerei abschließend.