Bad Neustadt

Inzidenzwert in Rhön-Grabfeld wieder über 50

Der Inzidenzwert im Landkreis ist jüngst wieder gestiegen. Foto: Hendrik Schmidt/dpa

Die aktuellen Corona-Zahlen für Rhön-Grabfeld sind beunruhigend. So steigt die Sieben-Tage-Inzidenz im Landkreis laut Robert Koch-Institut (RKI) auf 51,5 und überschreitet damit die Grenze von 50. Am Dienstag hat dieser Wert noch bei 42,7 gelegen. Grund für diese Entwicklung sind vierzehn Neuinfizierte, die das RKI für Rhön-Grabfeld meldet (Stand: 3. März, 3 Uhr).

Damit sind im Landkreis bisher 2145 Fälle von Covid-19 (inklusive der Genesenen) aufgetreten. Bislang sind im Verlaufe der Pandemie 66 Todesfälle zu beklagen. 2,69 Prozent aller Bürger in Rhön-Grabfeld haben sich nachweislich mit dem Virus infiziert, die Dunkelziffer dürfte allerdings höher liegen. In der Altersklasse zwischen 0 und 4 Jahren wurden 46 Infektionen nachgewiesen, zwischen 5 und 14 Jahren 161. Im Alter zwischen 15 und 34 Jahren haben sich 609 Personen angesteckt, bei den 35- bis 59-Jährigen 788. 319 Infizierte waren 60 bis 79 Jahre alt, von den Über-80-Jährigen haben sich 222 Personen angesteckt.

Im Statusupdate zur aktuellen Corona-Situation teilt das Landratsamt mit, dass im Landkreis Rhön-Grabfeld derzeit 102 Personen mit dem Covid-19-Virus infiziert sind, zwei Personen weniger als noch am Vortag. Von diesen befinden sich derzeit 16 in stationärer Behandlung, vier weniger als am Dienstag.

In ganz Bayern wurden bislang 765 566 Impfungen gegen Covid-19 durchgeführt. Das entspricht einer Impfquote von 5,83 Prozent.

Laut der Deutschen Interdisziplinären Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (DIVI) waren (Stand 3. März, 10 Uhr) auf den Intensivstationen am Rhön-Klinikum Campus noch 20 der 135 zur Verfügung stehenden Intensivbetten (inklusive Wachstation) frei. Die Zahl der Corona-Patienten beläuft sich auf 18. Damit waren am Mittwoch gut 13 Prozent der Intensivbetten mit Covid-19-Patienten belegt. Von diesen werden aktuell vier Personen invasiv beatmet.

Der Blick in die Nachbarlandkreise

Die östlichen Nachbarn weisen weiterhin sehr hohe Inzidenzwerte auf. So liegt dieser in Schmalkalden-Meiningen bei 223,4, was diesem Landkreis einen traurigen 5. Platz bei den bundesweit höchsten Inzidenzwerten beschert. Sogar noch höher liegt er in Hildburghausen, wo er 227,9 beträgt. Damit liegt dieser Landkreis bundesweit auf dem 3. Platz.

Entspannter ist die Lage im Landkreis Bad Kissingen, wo der Inzidenzwert 44,6 beträgt. Höher als in Rhön-Grabfeld ist er im Landkreis Fulda. Dort beträgt er 69,9. Im Landkreis Haßberge sieht es da schon besser aus. Hier liegt der Inzidenzwert bei 33,2. Etwas höher ist der Wert im Landkreis Schweinfurt, wo er bei 39,0 liegt.

Zur Impfung registrieren lassen

Der Pandemie wird man wohl nur mit einer Impfung endgültig Herr werden. Aus diesem Grund wird die Bevölkerung gebeten, sich baldmöglichst zu registrieren. Das System vergibt dann automatisiert die Termine, wobei Alter, Vorerkrankungen und anderes berücksichtigt werden. Die Registrierung ist einfach, selbsterklärend und mit wenigen Mausklicks durchgeführt. Der Link hierzu ist unter https://impfzentren.bayern/citizen/ zu finden. Von hier aus kann man bequem einen eigenen Account erstellen. Dazu braucht es nur eine E-Mail-Adresse. Mittlerweile kann man über diese bis zu fünf Personen gleichzeitig registrieren. Das ist praktisch und so kann man dann auch vom "Enkeltrick" profitieren. Das soll bedeuten, dass der computeraffine Nachwuchs den Großeltern bei der Registrierung helfen kann, so sie selbst nicht so technikvertraut sind. Natürlich funktioniert der "Enkeltrick" auch anders herum.