Bischofsheim

Corona sorgt für die Absage

Ambrosius in einem Deckengemälde der Wallfahrtskirche Findelberg bei Saal. Abgebildet hat ihn der fränkische Kirchenmaler Johann Peter Herrlein mit Bienenkorb, Buch und Geißel. Der Bienenkorb symbolisiert Fleiß und Gelehrsamkeit. Foto: Josef Kleinhenz

Die Ambrosiusmesse auf dem Kreuzberg am Samstag, 12. Dezember, muss wegen der Corona-Pandemie ausfallen. Ebenso die Imker-Kreisversammlung, die der Feier vorausgehen sollte. Im Kalender steht St. Ambrosius bereits am 7. Dezember – das ist der Tag seiner Bischofsweihe.

Den rund 360 Mitgliedern des Imker-Kreisverbandes macht Kreisvorsitzender Markus Gütlein aus Bad Königshofen die Hoffnung, dass nächstes Jahr die Ambrosius-Feier auf dem Kreuzberg durchgeführt wird. Dann können die Imker wieder Erfahrungen austauschen und eine Prognose für das neue Erntejahr wagen. Markus Gütlein ist seit Juli 2019 Amtsnachfolger von Annette Seehaus-Arnold aus Burglauer, die jahrelang  die Verbandsgeschicke leitete.  

"Mit Franziskanerpater Georg Andlinger hatte ich in weiter Vorausplanung den Termin bereits abgesprochen", sagt der Kreisvorsitzende. Eindrucksvoll predige der Klostermönch über Ambrosius, den Schutzheiligen der Imker und Bienen. Er zeige dessen ungewöhnlichen Lebensweg auf vom Politiker bis hin zum Bischof und Kirchenlehrer. Der Ehrentitel des Kirchenlehrers wurde Ambrosius übrigens 1298 verliehen. Er ist heute Schutzheiliger nicht nur der Bienen und Imker, sondern auch der Krämer, Wachszieher und Lebkuchenbäcker wie auch der Schutzherr der Städte Mailand und Bologna.