Bad Neustadt

Corona: Rhön-Grabfeld deutlich unter bundesweiter Sieben-Tage-Inzidenz

Im Laufe des Samstags wurden keine Neuinfektionen aus Rhön-Grabfeld an das Robert Koch-Institut gemeldet. Die Sieben-Tage-Inzidenz sank am Sonntag auf 40,2. Foto: Symbolbild Christoph Schmidt (dpa)

Die Sieben-Tage-Inzidenz in Rhön-Grabfeld ist weiterhin geprägt von einem Auf und Ab. Von Freitag auf Samstag ging es nach oben, und zwar von 50,2 am Freitag auf 52,7. Von Samstag auf Sonntag dann wieder nach unten auf 40,2 (Stand Sonntag, 3.10 Uhr). Der bundesweite Inzidenzwert lag am Sonntag laut Robert Koch-Institut (RKI) bei 63,8, mit dem Wert 40,2 befand sich Rhön-Grabfeld somit weit unter dem Bundesdurchschnitt. 

Im Laufe des Freitags wurden acht Neuinfektionen aus dem Landkreis an das RKI gemeldet. Am Samstag dagegen gab es keine einzige Neuinfektion an das Berliner Institut weiterzugeben. Mit den acht neuen Corona-Fällen erhöhte sich die Gesamtzahl der seit März 2020 registrierten Fälle auf 2130. In Rhön-Grabfeld wurden glücklicherweise laut RKI keine weiteren Todesfälle an oder mit Corona verzeichnet.

So sieht es auf den Intensivstationen aus

Auf den Intensivstationen am Rhön-Klinikum Campus sieht es laut der Deutschen Interdisziplinären Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (DIVI) derzeit (Stand Sonntag, 10 Uhr) wie folgt aus: Von den insgesamt 135 zur Verfügung stehenden Intensivbetten (inklusive Wachstation) sind 114 belegt und somit 21 noch frei. Die Zahl der Corona-Patienten liegt aktuell bei 20. Davon werden drei Personen invasiv beatmet. Knapp 15 Prozent der Intensivbetten sind folglich mit Covid-19-Patienten belegt.

Der Blick in die Nachbarlandkreise

Der Blick auf die Karte des RKI am Sonntag weist bezüglich der farblichen Gestaltung der Nachbarlandkreise weiterhin ein zweigeteiltes Bild auf. Alle unterfränkischen Nachbarn sind in unterschiedlichen Gelbtönen eingezeichnet und liegen damit unter einer Sieben-Tage-Inzidenz von 50. Die angrenzenden Landkreise in den anderen Bundesländern hingegen sind in Hell- und Dunkelrot gehalten, ihre Inzidenzwerte befinden sich somit über 50 (Hellrot) beziehungsweise sogar über 100 (Dunkelrot).

Am Sonntag (Stand 3.10 Uhr) wurde für den Landkreis Bad Kissingen eine Sieben-Tage-Inzidenz von 44,6 genannt (Samstag 39,7). Für den Landkreis Schweinfurt wurde unverändert zum Samstag ein Inzidenzwert von 32,9 angegeben und für die Haßberge ein Wert von 21,3 (Samstag 23,7).

Die Sieben-Tage-Inzidenz im Landkreis Fulda betrug am Sonntag 56,0, während sie am Samstag noch bei 52,0 gelegen war. Weitaus höhere Inzidenzwerte waren dagegen in Thüringen zu verzeichnen. Im Landkreis Hildburghausen wurde eine Inzidenz von 219,9 (Samstag 226,3) registriert, das ist Platz vier auf der Negativ-Liste der bundesweiten Inzidenzwerte. Platz drei auf dieser Liste nahm am Sonntag der Landkreis Schmalkalden-Meiningen mit einer Sieben-Tage-Inzidenz von 236,2 ein (Samstag 224,2).