Hohenroth

Busse halten weiterhin in der Poststraße in Hohenroth

Die Generalsanierung der Edmund-Grom-Volksschule macht Fortschritte. Nun wurde der Standort für die neue Bushaltestelle festgelegt. Sie bleibt dort, wo sie immer war. Foto: Brigitte Chellouche

"Wo soll die neue Bushaltestelle hin?" Diese Frage zog eine längere Diskussion in der jüngsten Gemeinderatssitzung nach sich. Die Edmund-Grom-Volksschule in Hohenroth wird generalsaniert. Nun kommen die konkreteren Fragen auf die Gemeinderäte zu. Bürgermeister Georg Straub stellte sie in den Raum und wartete ab. Wobei man seine Tendenz schon bei der Fragestellung heraushören konnte. Zahlreich meldeten sich die Räte zu Wort und stellten ihre Meinungen dar. Am Ende kristallisierte sich heraus, dass die Mehrheit des Gremiums sich die Bushaltestelle an demselben Ort wünscht, wie bisher, nämlich in der Poststraße. Zwischen der Busspur und der Straße wird ein Grünstreifen angelegt, so dass eine räumliche Trennung entsteht. Die Hauptargumente waren der kurze Weg der Schüler vom Hauptausgang zum Bus, keine Straßenüberquerung und weniger Verkehr. Zur Wahl standen noch eine Bushaltestelle in der Jahnstraße und eine abgespeckte Version von der jetzt ausgewählten. Der Vorteil sei, sagte der Bürgermeister, dass man die jetzige Planung übernehmen könne. "Es muss nichts überplant werden."

Unabhängig von diesem Beschluss war sich das Gremium jedoch einig, dass die Bushaltestelle auf der gegenüberliegenden Seite der Schule in der Poststraße nicht mehr benötigt wird. Die Schüler müssen die Bushaltestelle in der Raiffeisenstraße benutzen. Dort befindet sich auch ein Wartehäuschen. Große Probleme bereiten die vielen Eltern-Taxis, die ihre Kinder zur Schule bringen und abholen. Dem müsse Einhalt geboten werden, betonten Bürgermeister und Räte einmütig. Dies wird in der neuen Straßenführung berücksichtigt werden. Privat-Pkw werden dort nicht mehr halten dürfen. Die Beschilderung wird entsprechend erfolgen.

Änderungen bei den Wassergebühren

"Das Wasser wird billiger" verkündete der Bürgermeister. Die Kalkulation im Bemessungszeitraum von 2021 bis 2024 mache dies möglich. So wird die Grundgebühr auf 42 Euro pro Anschluss pro Jahr festlegt, die Verbrauchsgebühr auf 1,05 Euro für den Kubikmeter. Im Gegensatz dazu wird das Abwasser teurer. Auch hier wurde der oben genannte Bemessungszeitraum zugrunde gelegt. Die Grundgebühr wird 66 Euro pro Anschluss pro Jahr kosten, die Einleitungsgebühr erhöht sich auf 2,25 Euro pro Kubikmeter. Die neuen Gebühren gelten ab 1. Januar 2021.

Von der Regierung wurde ein Investitionspaket zur Förderung von Sportstätten aufgelegt. Nachdem die Sporthalle in Hohenroth dringend einer Sanierung bedarf, entschied der Gemeinderat, am Interessenbekundungsverfahren zum Investitionspaket teilzunehmen. Die Verwaltung wurde beauftragt, das Formblatt zu erstellen und an die Regierung weiterzugeben. Zudem wurde beschlossen, dieses Vorhaben umzusetzen, wenn eine Förderung von 90 Prozent zugesagt wird.

Glasfaserleitung für das Rathaus

Schönau scheidet zum Jahresende aus der kommunalen Verkehrsüberwachung aus. Hohenroth bleibt dabei. Daher muss eine neue Zweckvereinbarung erlassen werden. Aus nicht öffentlicher Sitzung gab Bürgermeister Georg Straub bekannt, dass die Straßen- und Wegesanierung außerorts von der Firma Strabag (Schwarzach) für 172 000 Euro (Teil 1) und 61 000 Euro (Teil 2) durchgeführt wird. Ferner beschloss das Gremium, dass der Auftrag zur Herstellung einer gigabitfähigen und durchgängigen Glasfaserleitung zur Internetanbindung des Rathauses in Hohenroth an die Deutsche Telekom vergeben wird (33 500 Euro).

Des Weiteren wurde die Erschließungsträgerschaft für das Baugebiet Burgblick an die BayernGrund übertragen. Es wird ein städtebaulicher Vertrag erstellt. Zwei wichtige Informationen gab es am Schluss der Sitzung. So wird ab Montag, 21. September, für 14 Tage die Straße von Hohenroth kommend zum Kalten Rasen – Wald-Boden-Info-Park nicht befahrbar sein. Zudem wird am 29. September um 14 Uhr im Rathaus ein Gespräch mit der ABO Wind stattfinden. Die Photovoltaikanlage bei Leutershausen soll nun doppelt so groß wie geplant entstehen.