Bischofsheim

Bischofsheimer Leutenaubrücke soll bald fertiggestellt sein

Seit Ende Mai wird an der Leutenaubrücke in Bischofsheim gearbeitet. Der Verkehr wird seither mittels einer Ampel geregelt. Doch die Bauarbeiten gehen dem Ende entgegen. Mitte Dezember soll nach Auskunft des Staatlichen Straßenbauamtes das Projekt abgeschlossen sein. Wie Joachim Dietz (Abteilungsleiter beim Staatlichen Bauamt Schweinfurt, Abteilung Konstruktiver Ingenieurbau) auf Nachfrage mitteilte, ist das Bauende für die 51. Kalenderwoche diesen Jahres angedacht.

Brücke soll dem Schwerverkehr standhalten

Die Leutenaubrücke stammt aus dem Jahr 1920.  Das bestehende Betonbogentragwerk wurde durch Einschieben eines Wellstahlprofils auf das aktuelle Lastniveau ertüchtigt. Um diese Instandsetzungsarbeiten an der fast 100 Jahre alten Brücke vornehmen zu können, musste die Fahrbahn der Staatsstraße 2288 im Brückenbereich halbseitig gesperrt werden.

Ziel der Arbeiten sei laut Dietz, die in die Jahre gekommene Brücke so zu erneuern, dass sie auch langfristig den Verkehrsbelastungen – gerade durch den Schwerverkehr – standhält. Täglich fahren die Lastkraftwagen aus dem oberhalb gelegenen Basaltsteinbruch Bauersberg über diese Brücke. Die Instandsetzungskosten belaufen sich auf etwa 720 000 Euro.

Für die Asphaltierung ist eine Vollsperrung nötig

Laut Joachim Dietz dauere die halbseitige Verkehrsführung mit Ampelregelung noch bis zur Instandsetzung der Fahrbahn. Die Asphaltierungsarbeiten seien nach aktuellem Stand am Wochenende des 16. und 17. November geplant. Dafür müsse die Straße komplett für den Verkehr gesperrt werden. Der genaue Termin der Vollsperrung werde aber vorab nochmals über eine gesonderte Pressemitteilung bekannt gegeben. "Anschließend sind noch Restarbeiten durchzuführen, die wiederum unter halbseitiger Sperrung durchgeführt werden müssen", so Dietz.

Straßenbauarbeiten in der unmittelbaren Nähe des Baches seien nicht einfach zu bewerkstelligen. Zum Schutz der Umwelt sei der Bach im Zuge der Instandsetzungsarbeiten unter der Sohle des neuen Wellstahlbauwerks mittels provisorischer Wasserführung umgeleitet worden. Baurecht sei durch eine wasserrechtliche Genehmigung erzielt worden, in der die Belange des Naturschutzes, der Fischerei, der Wasserwirtschaft und der betroffenen Kommune berücksichtigt worden seien. Die Einhaltung der Maßnahmen bzw. Auflagen aus der wasserrechtlichen Genehmigung seien im Zuge der Ausführung von Staatlichen Bauamt überwacht worden, erklärte Dietz.


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