Salz

Salz: Gemeinde beteiligt sich an den Kosten für Grabungen

In Salz gruben Petra Wolters und Studenten der Universitäten Jena und Tübingen ein Grubenhaus aus dem siebten Jahrhundert aus. An den Kosten für die Grabungen beteiligt sich auch die Gemeinde Salz. Foto: Carolin Schulte

Bei der jüngsten Zusammenkunft informierte Bürgermeister Martin Schmitt den Gemeinderat von Salz über die Initiative der NES-Allianz, die für Hausbesitzer eine kostenlose Beratung einführen will, wenn ältere Gebäude saniert werden sollen.

Da Salz verstärkt seine Potentiale im Innenort nutzen will, begrüßten die Mandatsträger das Vorhaben. Je nach Art des Gebäudes können bis zu 20 Beratungsstunden bei einem Architekten in Anspruch genommen werden.

Zuschuss für die DJK Salz

Das Gremium setzte sich außerdem mit dem Zuschussantrag der DJK Salz für den Einbau einer neuen Sportplatzbewässerung auseinander. Die Kosten lagen laut des Vorsitzenden bei 12 000 Euro. Das Gremium einigte sich mehrheitlich auf einen Zuschuss von 4000 Euro.

Ebenso befürwortete das Gremium eine neue Kostenaufteilung für die archäologischen Grabungen durch die Uni Jena. Danach beteiligt sich die Gemeinde Salz über drei Jahre mit jeweils 6000 Euro an den Arbeiten vor der Haustür von Salz.

Das "Feld" füllt sich weiter, denn der Gemeinderat gab außerdem grünes Licht zum Bau eines Wohnhauses in dem Neubaugebiet. Außerdem gab Schmitt aus dem nichtöffentlichen Teil der vorhergehenden Sitzung bekannt, dass der Auftrag für den Einbau einer Waschanlage für das neue Feuerwehrgerätehaus für 34 000 Euro an die Firma Bohnhof, Oldesloh, vergeben wurde. Beim Bau des Gebäudes fiel außerdem ein Nachtrag von 2100 Euro durch die Firma Holzheimer Bedachungen an.