Brendlorenzen

Brendlorenzen: Vergangenheit und Zukunft auf der Baustelle

Links die Vergangenheit mit den ehemaligen griechischen Wandgemälden des Karmeliterhofs und direkt daneben die Zukunft mit dem Neubau einer Mehrfamilienwohnanlage. Diesen Blick erhält man momentan in der Hauptstraße von Brendlorenzen.  Foto: Christian Hüther

Die Vergangenheit und die Zukunft auf einem Foto. Das ist momentan zu sehen, wenn man an der Hauptstraße von Brendlorenzen am ehemaligen Karmeliterhof vorbei läuft. Dort wird bekanntlich seit längerer Zeit eine neue Mehrfamilienwohnanlage mit zwölf Wohnungen gebaut, die aktuell schon sichtbar Formen annimmt. An das vorherige, mittlerweile abgerissene Gebäude, in dem unter anderem das griechisches Restaurant Meteora beheimatet war, erinnert kaum noch etwas. Wenn man jedoch genau hinsieht, erkennt man noch allerletzte Erinnerungsstücke - und zwar zwei griechische Gemälde, die immer noch an der verbliebenen Wand prangen. Im März hatte deshalb auch der "Ouzo-Stammtisch" mit dem griechischen Wirt Ilias Siafakas einen letzten Ouzo auf den Ruinen des ehemaligen Karmeliterhofes getrunken

Zudem müssen Schulkinder und Bürger von Brendlorenzen seit dem Start der Bauarbeiten einen Umweg in Kauf nehmen, da der bisher gern genutzte Fußweg vom Alten Bahnweg kommend mitten durch das Gebäude auf Höhe der Adolf-Johannes-Straße nicht benutzt werden kann. Der Fußweg soll jedoch auch nach Fertigstellung der neuen Wohnanlage erhalten bleiben. Der damalige Privatweg geht dann in den Besitz der Stadt Bad Neustadt über. In Zukunft führt er aber nicht mehr durch das Gebäude, sondern daran vorbei. 

Radfahrer müssen durch den neuen Weg schieben

Die Gesamtbaukosten hat das Bauamt im April mit etwas mehr als 450 000 Euro kalkuliert. Da der neue Weg zwei scharfe 90-Grad-Kurven enthalten wird und nur noch etwa drei Meter breit ist, wird er in erster Linie ein Fußgängerweg sein. Fahrradfahrer müssen demnach ihr Rad durch die beliebte Abkürzung aufgrund einer neu eingerichteten Sperre wohl schieben, wie es Bürgermeister Bruno Altrichter damals erklärte. Ein zu schnelles Fahren auf die Brender Hauptstraße wird so verhindert.