Wollbach

Betrunken mit Auto von Straße abgekommen: Beifahrer tot

Tragischer Verkehrsunfall: 44-Jähriger kommt ums Leben
Bei einem tragischen Verkehrsunfall zwischen Wollbach und Lebenhan verstarb am Samstagabend ein 44-jähriger Mann noch an der Unfallstelle. Der Unfallverursacher kam schwerverletzt ins Krankenhaus. Foto: Andreas Sietz

Am Samstagabend hat sich laut Polizeiangaben auf der Strecke zwischen Wollbach und Lebenhan ein tragischer Unfall zugetragen. Nachdem ein 43-Jähriger erheblich alkoholisiert von der Fahrbahn abgekommen war, verstarb dessen befreundeter Beifahrer noch an der Unfallstelle. Der Fahrer selbst wurde mit schweren Verletzungen in eine Klinik gebracht. Die Polizeiinspektion Bad Neustadt ist mit der Verkehrsunfallaufnahme betraut und ermittelt die Hintergründe, die zu dem schweren Verkehrsunfall geführt haben.

Gegen 21.50 Uhr war der 43-Jährige mit einem BMW 5er auf der Kreissstraße 14 aus Richtung Wollbach kommend in Richtung Lebenhan unterwegs. Mit im Fahrzeug saß als Beifahrer dessen Freund, mit dem er von einer Feierlichkeit kam. Laut der Aussage eines unbeteiligten Zeugen kam das Fahrzeug schließlich aus noch ungeklärter Ursache in einer Linkskurve zunächst auf das rechte Bankett. Hier verlor der Fahrer offenbar die Kontrolle über den BMW, steuerte in eine Böschung, weshalb sich das Fahrzeug überschlug und auf dem Dach in einem Acker zum Liegen kam.

Sachverständiger vor Ort 

Der Fahrer des BMW konnte aus dem Pkw gerettet werden. Er kam mit schweren Verletzungen in eine umliegende Klinik. Für den 44-jährigen Beifahrer kam jede Hilfe zu spät. Er konnte durch die Feuerwehr nur noch tot aus dem Wrack geborgen werden. Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Schweinfurt wurde auch ein Sachverständiger an die Unfallstelle hinzugezogen und unterstützte die Polizeiinspektion Bad Neustadt bei der Verkehrsunfallaufnahme.

Auch die Freiwilligen Feuerwehren aus Wollbach, Brendlorenzen und Bad Neustadt waren mit über 40 Mann im Einsatz und kümmerten sich unter anderem um die Ausleuchtung der Unfallstelle sowie Verkehrslenkmaßnahmen. Die Fahrbahn musste für die Dauer der Verkehrsunfallaufnahme komplett gesperrt werden. Zur Betreuung der Angehörigen des Verstorbenen wurden auch ein Notfallseelsorger und der Rettungsdienst hinzugezogen.