Oberweißenbrunn

WSV-Bilanz: Zu wenig Schnee und zu wenig Wettbewerbe

Sportlerehrung beim WSV Oberweißenbrunn. Das Bild zeigt die aktiven Sportler, die an Wettkämpfen teilgenommen haben sowie den stellvertretenden Bürgermeister Egon Sturm (rechts hinten). Foto: Marion Eckert

Es ist beim WSV Oberweißenbrunn seit vielen Jahren guter Brauch am Ende des Winter einen Rückblick auf die Saison zu geben und aktive Sportler für ihre erfolgreiche Teilnahme an Wettbewerben zu ehren. Vorsitzender Ewald Simon freute sich, dass neben den Sportlern auch viele Gäste die Einladung angenommen haben.

Ausführlich fielen die Rückblicke der Abteilungsleiter aus, auch wenn sich alle einig waren, dass der Winter zu wenig Schnee und zu wenig Wettbewerbe bot. So wurde in die Rückblicke auch das allgemeine Jahrestraining aufgenommen, um einen umfassenden Einblick in die Arbeit des WSV zu geben.

Bettina Back erinnerte für die Abteilung Alpin an das Hallentraining, das vom Oktober bis März in der Schulsporthalle in Kooperation mit der Kreuzbergschule im Projekt "Sport nach Eins" angeboten wird. Darüber hinaus gibt es ein Eltern-Kind-Turnen, das gerne angenommen werde.

Mit dem ersten Schnee, der zum Skifahren erst Mitte Januar geeignet war, wurde auch gleich der Kinderskikurs für Anfänger und Fortgeschrittene abgehalten. 62 Teilnehmer und 20 Übungsleiter waren im Einsatz und am Ende konnten auch die Jüngsten den Hang alleine runter fahren. Ein Dank ging an die Liftbetreiber für ihre Kooperationsbereitschaft.

Am Montag, 6. Mai beginnt das Sommertraining für Kinder in Oberweißenbrunn am WSV Haus von 18 bis 19 Uhr. Außerdem gibt es zwei Sportgruppen am Montag, die von Ricarda Eckert und Bettina Back geleitet werden. Ricarda Eckert ist mit den Sportlern, die zwischen 13 und 45 Jahre alt sind, viel draußen unterwegs, bei schlechtem Wetter gibt es Muskeltraining im Dorfgemeinschaftshaus. Mit Bettina Back gib es Step, Konditions- und Koordinationsübungen. In der ersten Sommerferienwoche soll außerdem auch wieder das Zeltlager am Erlichs-Zeltplatz in Oberweißenbrunn stattfinden.

Die nordischen Skisportler konnte im Loipenzentrum Rotes Moor an 64 Schneetagen von  Januar bis Mitte März auf Langlaufski unterwegs sein. Zeitweise war auch die Oberweißenbrunner Loipe präpariert, so dass auch wieder einmal ein Nachtskisprint ausgetragen werden konnte. Michael Schrenk erinnerte außerdem an den Skiroller Berglauf zum Kreuzberg, den der RWV Haselbach sei einigen Jahren organisiert und der als Auftakt für die Wintersaison gesehen werden könne. Es folgten die Hessische Forstliche Meisterschaft sowie die Bayerischen und Deutschen Semiorenmeisterschaften. Die WSV`ler konnten sich auf nahezu allen Wettbewerben auf dem Treppchen platzieren.

Geehrt wurden für aktive Wettkampfteilnahmen Dieter Stäblein, Thomas Schrenk, Jakob Propp, Michael Schrenk, Ewald Simon, Andrej Wegmann und Ricarda Eckert. Der Auslandssportler des WSV Oberweißenbrunn Alexander Eckert hat sein Studium in Alaska im vorigen Jahr beendet und wird Ende Mai zurück nach Deutschland kommen. Michael Schrenk  hofft auf seine Unterstützung bei Veranstaltungen und Wettbewerben.

Einen detaillierten Einblick in das Trainings- und Wettkampfgeschehen der "Rhönadler" gab Trainer Maximilian Lange und erinnerte an zahlreiche erfolgreiche Veranstaltungen. Doch nicht nur der Skisprung sondern auch alpine Fahrformen auf Langlaufski, Bergsprints und Langlauftraining gehören für die Skispringer auf den Trainingsplan. Alle anwesenden Rhönadler wurden geehrt: Marlene Günther, Janis Kansog, Valentin Koba, Maximilian Eisenreich, Amelie und Louis von Rosen, Conrad Vorndran, Anna Chlebowy, Tim Dickas und natürlich Trainer Maximilian Lange.

Anerkennung überbracht der stellvertretende Bürgermeister Egon Sturm dem WSV, der trotz der unbefriedigenden Winter den Wintersport betreibe. Der Verein sei ein Aushängeschild und Botschafter Bischofsheims und besitze eine Strahlkraft weit über die Region hinaus.

Vom Kloster Kreuzberg war Pater Martin Domogalla gekommen, der dem WSV als aktiver Langläufer verbunden ist. Auf dem Kreuzberg habe er natürlich direkt vor der Haustüre optimale Bedingungen solange genügend Schnee liege. Trotz zwei künstlicher Hüften ist Pater Martin täglich bis zu anderthalb Stunden auf Ski unterwegs. "Bewegung ist alles. Nur keine Angst vor Überlastung haben", riet er Sportlern.