Oberweißenbrunn

Rhönklub Oberweißenbrunn wieder auf der Erfolgsspur

Eifrige Teilnehmer an den Wanderungen und Veranstaltungen des Rhönklub-Zweigvereins Oberweißenbrunn erhielten bei der Hauptversammlung Wandernadeln verliehen. Foto: Bernhard Eisenmann

Ging es bei der Jahreshauptversammlung des Rhönklub-Zweigvereins Oberweißenbrunn vor einem Jahr noch darum, die Auflösung abzuwenden, konnten bei der Versammlung jetzt bereits wieder darum, umfangreiche Aktivitäten von den Fachwarten um Vorsitzenden Bernhard Walter vorzustellen.

Wegewart Martin Eisenmann betreut 57 Kilometer Wanderwege. Ins Bewusstsein brachte er, dass durch Oberweißenbrunn sechs große bedeutende Wanderwege, wie beispielsweise der Hochrhöner und vier regionale Rundwanderwege führen. Dazu zählt noch der Deutschland durchquerende Radfernweg R1. Damit, so Eisenmann, bestehe die Basis einer touristisch ausbaufähigen Infrastruktur.

Im Kulturbericht stellt Daniela Wagner zahlreiche Aktivitäten im Bereich der Musik, der Pflanzenkunde, der Geschichte und zum Erhalt des speziellen im Ort gesprochenen Dialektes vor. Bei den Wochentagswanderungen hatten die jeweiligen Wanderführer neben dem Wandern sehr häufig auch Kultur- und Erlebnisinhalte eingefügt, was von den Teilnehmern als sehr positiv angenommen wurde.

Zu einem späteren Zeitpunkt wählt die Versammlung Daniela Wagner einstimmig zur neuen Kulturwartin. Damit hat diese Aufgabe wieder ein Gesicht im Rhönklub-Zweigverein Oberweißenbrunn.

Obwohl seit Frühjahr 2018 aus Altersgründen als Naturschutzwart nicht mehr im Amt, hat Hermann Vorndran die Aufgaben auch in 2018 weiter ausgeführt. Dazu zählen insbesondere die zweimal jährliche Reinigung der über 70 Nistkästen und Fledermausröhren, die Entfernung des für Tier und Mensch giftigen Johanniskreuzkrautes und Pflege des Gebietes um den Ort. In den anerkennenden Dank bezog der Vorsitzende auch Anni und Franz Back sowie Karl Back ein. Sie halten die zahlreichen Plätze um die Bildstücke und Ruhebänke über das Jahr in einem gepflegten Zustand, was für Touristen wie für Einheimische eine Bereicherung darstelle.

Da auch die Position des Wanderwartes derzeit nicht besetzt ist, habe sich ein Team aus dem Vorstand gebildet, das die Wanderaktivitäten 2018 auf den Stand der Vorjahre brachte. Auch für 2019 enthält der Wanderplan viele verschiedene Angebote. Vorsitzender Bernhard Walter sprach von einer "ungewöhnlich mutigen Vielfalt".

Siebzehn Mitglieder erhielten von den Vorstandsmitgliedern Nicole Tönjann und Bernhard Eisenmann für ihre Wanderaktivitäten eine nummerierte Jahreswandernadel. Beifall erhielt der Rekordhalter Karl Roth, der zum 51. Mal eine solche Nadel erhielt.

Bernhard Walter nutzte die Versammlung, um seinen Vorstandskollegen und den vielen engagierten Mitgliedern zu danken, die nach der Krisenzeit Anfang 2018 bereit waren, mit anzupacken und Verantwortung zu übernehmen: "Diese Miteinander ist das Geheimnis des Erfolgs". Einstimmig wurde die vom Hauptvorstand anstehende Erhöhung des Mitgliedsbeitrags angenommen. Im Zweigverein Oberweißenbrunn werden dennoch die familienfreundliche Mitgliedsbeiträge auch weiter beibehalten.

In einer Austauschrunde ging es um ein Eintreten für mehr bunte Blühflächen und die Verantwortung zum Erhalt der Rhöner Natur. Im Juni wird sich der Zweigverein bei der Lupinenmahd in der Hochrhön beteiligen.

Wandernadel-Verleihung
Folgende Mitglieder erhielten Wandernadeln verliehen: Karl Roth (51), Hannelore Roth (49), Otto Schaller (44), Irmgard Schaller (43), Margit Back (38), Karl Back (38), Doris Abert (34), Heinz Prottengeier (30), Ilse Schäfer (28), Nicole Tönjann (21), Timo Tönjann (12), Barbara Gallwas (11), Hermann Vorndran (10), Hedwig Röhner (9), Doris Vorndran (5), Franz Abert (1) und Bernhard Walter (1).