Bad Neustadt

13. Corona-Todesfall in Rhön-Grabfeld zu beklagen

Das Tagen von Masken gilt auch weiterhin als Gebot der Stunde. Foto: Robert Michael/dpa

Erneut ist ein Patient aus dem Landkreis an oder mit Corona gestorben. Das meldet das Landratsamt in seinem jüngsten Statusupdate vom Mittwoch (18. November, Stand 15 Uhr). Damit sind im Landkreis Rhön-Grabfeld bislang 13 Sterbefälle zu beklagen.

Insgesamt sind nach den Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI) am Mittwoch (Stand 8 Uhr) im Landkreis Rhön-Grabfeld bislang 651 Corona-Infektionen festgestellt worden. Das sind insgesamt 15 Infizierte mehr als am Dienstag, als aus Berlin 636 Fälle gemeldet wurden. Da den aktuellen Neuinfektionen aber mehr Fälle aus der Vorwoche entgegenstehen, die nun aus der Berechnung fallen, sank die sogenannte 7-Tages-Inzidenz von 115,5 am Dienstag auf nunmehr 113. Somit ging der Wert der 7-Tages-Inzidenz in dieser Woche bislang von Montag 128,1, über Dienstag 115,5 auf nunmehr 113 zurück. 

Keine weiteren Infektionen gibt es aus dem Gesundheitsamt von Bad Neustadt selbst zu vermelden. Dort war in der vergangenen Woche eine Mitarbeiterin positiv auf Covid-19 getestet worden. Wie Landrat Thomas Habermann erklärte, wurden alle Mitarbeiter des Gesundheitsamtes und mögliche Kontaktpersonen, darunter er selbst auch, inzwischen drei Mal getestet. Alle Tests seien negativ gewesen.

Laut des Status-Updates des Landratsamtes sind aktuell (Stand: Mittwoch 15 Uhr) 240 Personen im Landkreis Rhön-Grabfeld mit dem Coronavirus infiziert. Am Dienstag waren es noch 221. Wie am Vortag auch befinden sich 12 in stationärer Behandlung.

Eine Steigerung gab es bei der Auslastung der Intensivbetten am Rhön-Klinikum Campus. Wie sich im Register der Deutschen Interdisziplinären Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (DIVI) nachverfolgen lässt, stehen dort aktuell 134 Intensivbetten zur Verfügung. Die Zahl der mit Covid-19-Fällen belegten Betten stieg von 13  Dienstag auf 16 (Stand Mittwoch, 18. November, 12 Uhr). Invasiv beatmet werden mussten zwei Patienten. Der Anteil der Corona-Patienten an der Gesamtzahl aller Intensivbetten betrug am Mittwoch 11,94 Prozent. 14 Betten sind demnach aktuell frei. Das Landratsamt verweist dementsprechend darauf, dass im Landkreis aktuell genügend Intensivkapazitäten vorhanden sind.