Sulzfeld

Sulzfeld erhält keine Stabilisierunghilfe

Die Gemeinde Sulzfeld bekommt in diesem Jahr keine Stabilisierungshilfe vom Freistaat. Foto: Monika Skolimowska

Sulzfeld bekommt keine Stabilisierungshilfe, das bestätigte Bürgermeister Jürgen Heusinger bei der Gemeinderatssitzung. In der Begründung hieß es, die Gemeinde sei zu finanzstark.  Gerade jetzt, wo große Investitionen wie der Kinderhort und ein neues Baugebiet anstehen, ist das für die Gemeinde sehr bedauerlich. Sie darf andererseits keine Kredite aufnehmen. "Ein Teufelskreis", nannte das Heusinger.

Das Ergebnis des Haushalts 2019 wurde kurz besprochen und Entlastung erteilt. Der Verwaltungshaushalt schließt mit rund 4,65 Millionen Euro ab, der Vermögenshaushalt mit 1,68 Millionen Euro. Die Zuführung zum Vermögenshaushalt beträgt rund 970 000 Euro, es bestehen Rücklagen in Höhe von rund 376 000 Euro.

Zur Durchführung der Maßnahme "Erweiterung Kindertagesstätte" wurde die Projektierung der technischen Anlagen an das Büro Planidee Franken GmbH vergeben, die Angebotssumme beläuft sich auf rund 58 000 Euro. Der Bürgermeister wurde ermächtigt, den Auftrag zu erteilen, sobald die Baumaßnahme beginnen darf.   

Feuerwehren planen Anbauten

Die Feuerwehren in Sulzfeld und Kleinbardorf planen Anbauten an ihr Feuerwehrhaus. Die Gemeinde stellt das Material, der Bau soll in Eigenleistung erfolgen. Auf der  Tagesordnung stand ein Bauantrag in Sulzfeld, der Gemeinderat hatte keine Einwände. Die Baugenehmigung ist fünf Jahre lang gültig. Grünes Licht gab es auch für den Anbau eines Windfangs an ein bestehendes Wohnhaus in Kleinbardorf im Baugebiet "Am Schindgarten II".

Am Ende der Sitzung bedankte sich der Bürgermeister für die gute Zusammenarbeit und das gute Miteinander. Besonderes Lob gab es für den VG-Kämmerer Philipp Scholz, der sich in kurzer Zeit gut eingearbeitet hat. Da es keine Bürgerversammlung geben kann, kündigte er an, die wichtigen Themen nacheinander im Gemeindeblatt zu behandeln und die Bürger umfassend zu informieren.