Irmelshausen

Wieder ein warmer Geldregen für die Kirche

Willkommene Spende für die Außensanierung der Jakobuskirche: (von links) Claudia Filbry (Kirchenvorstand), Pfarrerin Beate Hofmann-Landgraf und Kirchenvorstandsmitglied Adrian Müller (rechts) nahmen aus den Händen von Denkmalkurator Martin Kuchler (Zweiter von rechts) und Manfred... Foto: Michael Petzold

Ausnahmsweise stand der einst bedenklich wackelige Kirchturm nicht im Mittelpunkt. Martin Kuchler, der Münnerstädter Ortskurator der Deutschen Stiftung Denkmalschutz (DSD) überreichte  zusammen mit Manfred Riedl von Lotto Bayern einen symbolischen Fördervertrag in Höhe von 20 000 Euro an Pfarrerin Beate Hofmann-Landgraf. Das Geld, das aus der Lotterie Glücksspirale stammt, ist für die Instandsetzung der Außenfassaden des Langhauses der 500 Jahre alten Jakobuskirche in Irmelshausen gedacht.     

Die Jakobuskirche zählt zu den 420 Objekten in Bayern, die unterstützt werden 

Sie zählt zu den über 420 Objekten, die von der privaten Denkmalschutzstiftung allein in Bayern unterstützt wird. Und das vor allem aus Mitteln von Spenden und der Glüchsspirale, die ursprünglich 1972 zur Unterstützung und Mitfinanzierung der Olympischen Spiele in München gegründet worden war.

Wie es in einem Begleitschreiben zur Spende heißt, wurden in den vergangenen 46 Jahren des Bestehens aus den Überschüssen der Lotterie mehr als 1,5 Milliarden Euro der Allgemeinheit für wohltätige Zwecke zur Verfügung gestellt, darunter ebenso für die Wohlfahrt und den Sport wie für den Naturschutz und eben auch die Denkmalpflege, in die seit 1981 allein 400 Millionen Euro geflossen sind. Die Jakobuskirche wurde zum zweiten Mal betraut. Bereits im vergangenen Jahr wurden schon 20 000 Euro für die Instandsetzung des Glockenturms zur Verfügung gestellt.