OBERELSBACH

Eine Wärmebildkamera für Oberelsbach

Die Kreuzbergallianz plant einen Innenentwicklungsberater einzustellen, um eine nachhaltige Entwicklung der Siedlungsentwicklung umzusetzen. Statt der Ausweisung neuer Baugebiete soll das vorhandene Potenzial in den Gemeinden aktiviert werden. Wie Bürgermeisterin Erb ausführte wurden entsprechende Vorstellungsgespräche schon geführt.

Die Stelle wird zu 65 Prozent vom Amt für ländliche Entwicklung gefördert und ist zunächst auf 27 Monate befristet. Zum 1. Dezember soll der Innenentwicklungsberater seine Tätigkeit aufnehmen, Ansprechpartner für die Bürger, aber auch Schnittstelle zwischen Verwaltungen, Politik, regionalen und lokalen Akteuren sein. Der Marktgemeinderat stimmte dem Vorhaben einstimmig zu.

Ebenso einstimmig beschloss man die Anschaffung einer Wärmebildkamera für die Stützpunktfeuerwehr Oberelsbach. Kommandant Sebastian May war eigens in die Sitzung gekommen, um die Vorteile einer solchen Anschaffung darzulegen. Eine Wärmebildkamera könne helfen Leben zu retten, aber auch zur Personensuche im Freien und bei Nacht eingesetzt werden. Oft habe die Feuerwehr Oberelsbach bei Bränden mit Glutnestern zu kämpfen, auch deren Aufspüren sei mit der Wärmebildkamera leichter zu bewerkstelligen.

Nun sei ein Sonderförderprogramm aufgelegt worden, aus dem ein Zuschuss in Höhe von 2.750 Euro zu bekommen sei – bei Gesamtkosten von 5.312 Euro. Das Geld sei gut angelegt, versicherte auch die Bürgermeisterin. Die Beschaffung wird noch in diesem Jahr getätigt, aber auf das Budget der Feuerwehr für das Jahr 2014 angerechnet, was so mit den Kommandanten der Ortsteilwehren abgesprochen sei.

Bürgermeisterin Birgit Erb berichtet über den Abschluss des Einbaus der AFB-Decke im Neubaugebiet Herrenwiese, Weisbach. Im Haushaltsplan wurden für die Maßnahme 34.000 Euro veranschlagt. Nach dem Submissionsergebnis wurde der Auftrag an die Fa. Straßen- und Tiefbau, Salz, mit einer Auftragssumme in Höhe von 26.761 Euro vergeben. Die Baumaßnahme ist mittlerweile fertig gestellt und abgenommen. Die geprüfte Schlussrechnung ergibt nun eine Gesamtsumme in Höhe von 23.720 Euro. Aus nicht-öffentlichen Sitzung wurde bekannt gegeben, dass die Fa. Straßen- und Tiefbau, Salz, den Auftrag für Asphaltarbeiten im Ellerwerg in Ginolfs mit einer Auftragssumme von 7.807 Euro erhielt.

Dem Änderungsantrag zu einem genehmigten Verfahren, Neubau eines Einfamilienhauses mit Garage, von Ralf Mültner in Oberelsbach stimmte der Gemeinderat zu. Informationen gab die Bürgermeisterin zum geplanten Breitbandausbau und der Festlegung des Erschließungsgebiet. Es soll versucht werden, in erster Linie Sondernau und Unterelsbach in das Förderprogramm zu bekommen, um schnelles Internet auch in diesen Orten zu gewährleisten.