LEBENHAN

Lang ersehnter Umzug steht bevor

Die neugewählte Vorstandschaft (von links): Ute Kerschbaum, Stefanie Heller, Theresa Saal, Corinna Hartmann, mit Stadtrat Janis Heller und Kindergartenleiterin Meike Dünisch. Foto: Bernhard Rösch

Trotz großer Aufgaben und Maßnahmen strahlt die Vorstandsarbeit des Kindergartenträgervereins Lebenhan „St. Elisabeth“ große Kontinuität und hohe Umsetzungskraft aus. Das wurde erneut bei der diesjährigen Jahreshauptversammlung deutlich. Neben den Jahresberichten mit umfangreichen Tätigkeitsfeldern stand die Neuwahl der Vorstandschaft im Mittelpunkt der Versammlung.

Nach dem Jahresbericht der 1.Vorsitzenden Tina Holzheimer gehören dem Elisabethenverein 71 Familien als Mitglieder an. Die Mitgliedszahl ist stabil. Die umfangreiche Vorstandsarbeit wurde durch die Themen Finanzen, Personal, Generalsanierung der Kindertagesstätte und Zusammenarbeit mit dem Elternbeirat bestimmt. Derzeit werden 21 Kinder zwischen eineinhalb und acht Jahren in der Kindertagesstätte betreut. Die steigenden Geburtenzahlen in Lebenhan deuten auf eine zusätzliche Nachfrage nach Betreuungsplätzen hin.

Erfreut gab Tina Holzheimer bekannt, dass am kommenden Wochenende nunmehr endlich der Umzug der Kinder in den generalsanierten Kindergarten erfolgen wird. Dieser war eigentlich bereits für Herbst 2018 geplant. Der Fortgang der Baumaßnahme erforderte aus unterschiedlichen Gründen viel Geduld. Vorausschauende Organisations- und Führungsarbeit für den Kindergartenbetrieb waren, zum Leidwesen für die Eltern und der Kindergartenleitung erheblich erschwert.

Viel Lob hatte Holzheimer für die Elternschaft parat, die die Umzugsvorbereitungen getroffen, im Keller des Kindergartengebäudes Renovierungsmaßnahmen durchgeführt haben und beim Einräumen mithelfen. Dabei verwies Holzheimer mit Stolz auf die hohe Schlagkraft der ehrenamtlichen Arbeit im Kindergarten Lebenhan. Vorstands-, Elternbeirats- und Elternmitarbeit zeigen Mitverantwortungsbereitschaft und erzeugen gegenseitiges Vertrauen. Ohne ehrenamtliche Tätigkeit in vielen Bereichen könne unsere Gesellschaft nicht bestehen, betonte die Vorsitzende.

Der Dank der Vorsitzenden richtete sich an Elternbeirat und Vorstandschaft, wie auch an die Kindergartenleiterin Meike Dünisch mit ihrem Team, dem Caritaskreis-verband Rhön-Grabfeld, der Kirchenverwaltung und der Stadt Bad Neustadt als kommunaler Kostenträger.

Der Haushalt der Kindertageseinrichtung Lebenhan umfasst nach dem Bericht von Finanzchefin Nina Gessner-Tepina ein Volumen rund 140.000 Euro. Das umfassende Zahlenwerk zeigt insgesamt eine weitgehend ausgeglichene Jahresrechnung 2018 auf. Dankbar hervorgehoben wurden auch die Bedeutung der Mitgliedsbeiträge und die finanziellen Beiträge aus verschiedenen Maßnahmen des Elternbeirats.

Mit Beifall wurde das Lob der Kassenprüferinnen Monika Geßner und Brigitte Peschke über die äußerst transparente und sorgfältige Kassenführung von Nina Gessner-Tepina quittiert. Die Entlastung der Vorstandschaft erfolgte einstimmig.

Kindergartenleiterin Meike Dünisch informiert über eine Fülle von Aktivitäten in der Einrichtung, zum Teil auch in Zusammenarbeit mit Diakon Thomas Volkmuth. Die Kinderbetreuungseinrichtung besuchen derzeit sechs Kinder in der Kinderkrippe, 13 Kinder im Regelkindergarten und zwei Kinder in der Schülerbetreuung. Bis zum Ende dieses Jahres kommen acht weitere Kinder in der Krippe hinzu und vier Kinder wechseln von der Krippe in den Regelkindergarten.

Nachdem die erste Vorsitzende bereits bei der letzten Wahl ankündigte diese Aufgabe abzugeben, war die Neuwahl der Vorstandschaft mit Spannung von den Mitgliedern erwartet worden. Die Wahl hatte die Vorstandschaft allerdings bestens vorbereitet. Unter Leitung der bisherigen zweiten Vorsitzenden Jenny Mölter wurden gewählt: 1. Vorsitzende Theresa Saal, 2. Vorsitzende Stefanie Heller, Führung der Finanzen Ute Kerschbaum, Schriftführerin Corina Hartmann, Kassenprüferinnen Monika Geßner und Brigitte Peschke.

Stadtrat Janis Heller dankte für die gut vorbereitete, reibungslose Wahl und mit Blumen für die Bereitschaft der neuen Vorstandschaft zur Übernahme der sehr verantwortungsvollen Aufgaben.