MARIA BILDHAUSEN

Unterstützung für den neuen Verein

Staatsministerin Michaela Kaniber im Kreise zahlreicher HeimatUnternehmer beim Besuch in Maria Bildhausen. Foto: Markus Büttner

Einen Termin bei einer amtierenden Ministerin zu bekommen, ist an sich schon nicht so einfach. So ist es schon sehr ungewöhnlich im straffen Zeitplan der Politiker, dass sich eine Ministerin auf eigenen Wunsch 1,5 Stunden Zeit nimmt. So passiert in Maria Bildhausen. Dort besuchte die Ministerin für ländliche Entwicklung Michaela Kaniber die Initiative HeimatUnternehmen Bayerische Rhön und sicherte ihre Unterstützung an den frisch gegründeten Verein, dessen Projekte und vor allem der Menschen zu.

Denn der Verein macht genau das, was sie für so wichtig hält – die engagierten HeimatUnternehmer zu finden und zu unterstützen, damit sie auf ihrem Weg und bei der Umsetzung der eigenen Ideen schneller von ihrem A nach B kommen – deswegen unterstützt sie die Arbeit des Vereins und freut sich, genau die richtigen Menschen für diese Arbeit gefunden zu haben. Sie setzt sich dafür ein, dass das Beispiel Schule macht, und sich HeimatUnternehmen von der Rhön auf ganz Bayern ausbreiten.

Dass der Staatsministerin, die aus dem südlichsten Landkreis des Freistaats stammt, die ländliche Entwicklung und die Stärkung des ländlichen Raums sehr am Herzen liegt, machte sie bei ihrem Besuch in Maria Bildhausen, wo auch der Vereinssitz sein wird, mehr als deutlich. „Wir brauchen den Zusammenhalt und die Leute, die etwas machen und sich vor Ort, nämlich dort wo sie wohnen und leben, engagieren. Diese Leute will ich persönlich kennenlernen. Deswegen bin ich hier.“

Genau solche Leute hatte sie in großer Anzahl vor sich stehen. Menschen, die sich mit ihren Ideen und Projekten in und für ihre Region einsetzen. Menschen aus allen Bereichen und Altersklassen. Menschen, die zusammen und gemeinsam die Region bewegen wollen. Ohne Neid, dafür mit faszinierendem Aktionismus.

„Ich bin begeistert, welche Freude und welche Dynamik hier herrscht und vor mir steht. Wahnsinn. Deswegen liegt mir dieses Projekt so am Herzen“, so die Ministerin weiter.

Der Verein HeimatUnternehmen Bayerische Rhön e.V. ist ein Zusammenschluss, ein Netzwerk von Verbänden (u.a. Bund Naturschutz, Bauernverband) und vor allem Rhöner Unternehmern und Schaffern, die an sich, ihre Idee und die Region glauben. Das Motto: „Rhön. Mensch, Idee.“

Am Beispiel des Handwerkers Rainer Bühner, der mit Hilfe des Vereins und seiner Leidenschaft seinen Traum von der eigenen Kaffeerösterei verwirklichte, konnte sich die Ministerin ein Bild davon machen, wie dieser Verein in der Vergangenheit bereits erfolgreich gearbeitet hat und vor allem auch in Zukunft arbeiten wird. Denn durch das Vernetzen der richtigen Menschen können vor allem in der ländlichen Region ungeahnte Synergien entstehen, die die Region lebenswerter und aktiver machen. „Hausherr“ Rainer Bühner erklärte in einer Röstereiführung, wie er explizit von den HeimatUnternehmen profitieren konnte.

Christian May, Vorsitzender des Vereins, dankte für die Unterstützung aus München und machte deutlich, dass gerade das Zusammenspiel von Aktiven das Erfolgsgeheimnis für die Realisierung von Ideen sei und es oft nur ein paar wenige Stellschrauben brauche, um Unternehmer oder einfach Menschen, die etwas unternehmen wollen, auf ihrem Weg zu begleiten.