Jopp Entwicklungszentrum Grundsteinlegung

BAD NEUSTADT

Ein Grundstein für die Zukunft

In attraktiver Lage an der BayWa-Kreuzung baut die Firma Jopp ein neues Entwicklungszentrum für rund 150 Beschäftigte. Der spektakuläre Bau mit der gläsernen Fassade soll bereits im kommenden Jahr fertiggestellt sein. Rechtzeitig zum Jubiläum 100 Jahre Jopp in Bad Neustadt. Geschäftsführung wie Vertreter aus Stadt und Landkreis würdigten den Bau des Entwicklungszentrums als Investition in die Zukunft.

Bislang ist die Entwicklungsabteilung der Jopp Automotive GmbH in Räumlichkeiten im Werk 1 untergebracht. Die Möglichkeiten für eine Erweiterung der Abteilung sieht Dr. Hubert P. Büchs dort jedoch nicht. Mit dem Bau eines Entwicklungszentrums in Werk 2 an prägnanter Stelle in der Meininger Straße erfüllt sich der geschäftsführende Gesellschafter nun selbst einen Traum. „Ich hatte schon 2001 bei der Übernahme der Liegenschaften der ehemaligen Bayerischen Stahlgeschirrwerke die Idee für ein repräsentatives Verwaltungsgebäude an dieser Stelle“, sagte Büchs.

Gemeinsam mit der Geschäftsleitung des Unternehmens, Planern und Handwerkern sowie dem stellvertretenden Landrat Josef Demar und Bürgermeister Bruno Altrichter wurde nun der Grundstein für das neue Entwicklungszentrum gelegt. Den Tusch spielte die Jopp-Kapelle.

Planunterlagen, aktuelle Münzen, die Preisliste eines Supermarkts und die aktuelle Ausgabe der Rhön- und Saalepost kamen in die bronzene Plombe, die bei der Grundsteinlegung in das Bodenfundament eingemauert wurde. Hubert P. Büchs ließ es sich nicht nehmen, die ersten Kelle mit Mörtel selbst hinzuzufügen.

Das Entwicklungszentrum, dessen Rohbau bis Herbst fertiggestellt sein soll, umfasst rund 3.300 Quadratmeter Geschossfläche und 14.000 Kubikmeter umbauten Raum. Zudem entstehen weitere 70 Parkplätze auf dem Firmengelände. Mitgenommen in die Planungen für den repräsentativen Bau hat die Firma Jopp auch ihre Mitarbeiter. Die durften mittels Lego-Steinen die Räumlichkeiten im Innern nach ihren Wünschen gestalten und aufteilen. Diesen Vorgaben folgten die Architekten Julia Büchs sowie in der Ausführung Sven Kriesche.

Ein Mehr an Beschäftigten plant die Firma Jopp aber nicht einzustellen. Vielmehr soll an den Standorten in Bad Neustadt die Entwicklung ausgebaut werden und zudem die Konzentration auf der maschinellen Fertigung liegen. Jopp wächst nämlich nicht nur in Bad Neustadt, sondern auch an den weiteren Standorten rund um den Globus.

In den Jahren 2016 bis 2019 will Jopp insgesamt 100 Millionen Euro weltweit investieren, davon sind rund 25 Millionen für Baumaßnahmen in Bad Neustadt vorgesehen. Dazu gehört neben dem Neubau des Entwicklungszentrums auch die Neugestaltung der bereits bestehenden Räumlichkeiten und Hallen in Werk 2.

„Aus Bad Neustadt ist Jopp nicht hinweg zu denken“, sagte Josef Demar in seinem Grußwort. „Sie schaffen es stets, Trends zu setzen und umzusetzen.“ Bürgermeister Bruno Altrichter dankte für ein entstehendes hochwertiges Gebäude an einem sehr attraktiven Standort. „Vielleicht sollte man vielmehr die Stadt zu dieser baulichen Investition beglückwünschen“, so Altrichter. Das neue Entwicklungszentrum wird nach Ansicht des Bürgermeisters ein weiterer Meilenstein in der Geschichte der Firma Jopp.

Im Sommer des kommenden Jahres soll das Entwicklungszentrum fertiggestellt sein und im Rahmen der Feiern zum 100-jährigen Bestehen der Firma Jopp in Bad Neustadt eingeweiht werden. Sollte es bei der stetigen Expansion des Unternehmens schon bald zu klein sein, können weitere Hallen auf dem Gelände in weitere Entwicklungszentren umgewandelt werden.


Artikel: https://www.rhoenundsaalepost.de/lokales/aktuelles/art2826,662502

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