OBERWEIßENBRUNN

Eine durchwachsene Saison

Beim Winterabschluss des WSV wurden die aktiven und erfolgreichen Wintersportler geehrt. Foto: Ewald Reulbach/WSV Oberweißenbrunn

Das Fazit beim Wintersportabschluss des WSV Oberweißenbrunn fiel durchwachsen aus. Schnee gab es zwar ab Mitte November, doch über Wochen hinweg war der Winter zu mild, im Februar wurde es dann zu kalt, um sportliche Events erfolgreich bestreiten zu können. „Zu wenig Veranstaltungen“, fasste es der Vorsitzende Ewald Simon zusammen.

In seinem Rückblick auf die wichtigsten sportlichen Events des vergangenen Winters erinnerte er an den Skating-Marathon von Bad Königshofen nach Oberweißenbrunn Anfang Oktober und den Rollerberglauf zum Kreuzberg. Der Silvester-Langlauf der SKG Gersfeld und der Anfänger-Kinderskikurs am Arnsberg waren die beiden Veranstaltungen auf heimischem Schnee. Zur Skifreizeit ging es nach Südtirol und zu den deutschen Meisterschaften im Langlauf nach Reit im Winkl.

Aus dem alpinen Bereich berichtete Bettina Back vom Hallentraining für Kinder, das von Oktober bis Ende März in der Schulturnhalle in Bischofsheim mit sehr guter Beteiligung stattfand. Zwölf Lifttage habe es im vergangenen Winter gegeben, jedoch nicht am Stück, sondern immer nur sporadisch, so dass es für den Fortgeschrittenen-Skikurs nicht gereicht habe.

In den Sommermonaten findet das Kindertraining ab Mai am WSV-Haus in Oberweißenbrunn statt. Das Kinderzeltlager wird nicht mehr am Zeltplatz in Oberwildflecken, sondern am Erlich in Oberweißenbrunn stattfinden. Termin ist wie immer die erste Sommerferienwoche.

Michael Schrenk sprach für den nordischen Bereich. „Der vergangene Winter war für uns in Oberweißenbrunn einer der schlechtesten der letzten Jahre.“ Lediglich in den Hochlagen der Rhön gab es wintersportliche Möglichkeiten. Keiner der geplanten WSV-Wettkämpfe und auch der Nordic Day haben stattfinden können.

Bei regionalen und überregionalen Veranstaltungen waren für den WSV aktiv: Ricarda Eckert, Dieter Stäblein, Ewald Simon, Andrej Wegmann, Jakob Propp, Martin Voigt, Klaus Wiegand und Thomas Schrenk, der beim Taufsteinlauf des TSV Schotten im Vogelsberg den ersten Platz holte. Auch Jakob Propp schaffte es auf den zweiten Platz bei den bayerischen Senioren-Meisterschaft in Warmensteinach.

Alexander Eckert ist nach wie vor in Alaska, wo er neben seinem Studium an der University in Fairbanks auch seinen Langlaufsport unter Profibedingungen ausübt und an Wettkämpfen teilnimmt. Er hat wie im Vorjahr an verschiedenen Qualifikationsrennen für die US-Hochschulmeisterschaften teilgenommen und diese mit sehr guten Platzierungen beendet. Fern der Heimat vertritt er nach wie vor die Farben des WSV.

Ausführlich berichtete Maximilian Lange über die Aktivitäten und Erfolge im Sprunglauf. Außerhalb der Bayerncups ließ der Winter durch schnell und drastisch wechselnde Verhältnisse kaum spezifische Sprungtrainings zu, was aber für die sehr junge Trainingsgruppe kein Nachteil war. So konnte sie sich Variationstrainings in sämtlichen Formen auf Sprung- und Langlaufski widmen, wie dem Training alpiner Fertigkeiten mit Langlaufski auf der Wasserkuppe und dem Arnsberg, sowie einiger Langlaufeinheiten am Roten Moor. Immer wieder auf das Treppchen kamen die jungen Skispringer bei den diversen Veranstaltungen.

Dankesworte richtete der Vorsitzende an die vielen ehrenamtlichen Helfer, die den Sportbetrieb und das Training in den diversen Abteilungen möglich machen. Die aktiven Wintersportler wurden eigens geehrt. Dies waren: Marlene Günther, Janis Kansog, Franz Eisenmann, Ricarda Eckert, Maxi Lange, Thomas Schrenk, Martin Voigt, Andrej Wegmann, Jakob Propp, Dieter Stäblein und Ewald Simon.

Der stellvertretende Bürgermeister Egon Sturm beglückwünschte die Sportler zu ihren Leistungen. Der WSV sei für das Stadtgebiet von Bischofsheim unentbehrlich. Woche für Woche bis zu 80 Sportler zu organisieren und zu bewegen, das sei eine große Leistung.

Eine weiterhin gute Zusammenarbeit wünschte sich der Vorsitzende des benachbarten RWV Haselbach, Michael Beer, sowie der Schulleiter Kreuzbergschule, Rüdiger Bader. Er wünschte sich, dass mehr Eltern dem Sport aufgeschlossen gegenüber stehen. „Es ist erwiesen, dass sportlich aktive Kinder auch bessere schulische Leistungen erzielen.“