RÖDELMAIER

Ein neues Profil für den Dorfsee

Da in Rödelmaier langsam das Dorferneuerungsprogramm ausläuft, will der Gemeinderat nun die letzten Projekte anfassen. Ein größeres Vorhaben ist die Umgestaltung des Dorfsees und seines Umfeldes. Die Teilnehmergemeinschaft hat inzwischen die Pläne ausgearbeitet und forderte den Gemeinderat nun zu einer Stellungnahme auf.
Der idyllische Dorfsee von Rödelmaier soll saniert werden. Foto: Eckhard Heise

Das Vorhaben betrifft dabei die Wasserfläche, die Rodungsquelle sowie den Zugang. Der Teichgrund soll ein völlig anderes Profil erhalten und ökologisch aufgewertet werden. Ferner soll das Ufer mit Natursteinen neu befestigt werden. Ein Weg wird angelegt und das Umfeld neu bepflanzt. Ferner soll die Fassung der Rodungsquelle erneuert werden, während der Zugang zu dem Gelände nur ausgebessert werden soll. Insgesamt stehen dabei Kosten von rund 125.000 Euro im Raum. Die Förderung liegt bei 40.000 Euro.

Die ersten Rodungsarbeiten sollen noch in diesem Jahre beginnen, der See soll im nächsten Sommer abgelassen werden, unmittelbar darauf beginnen die Arbeiten, die auch 2017 weitgehend abgeschlossen werden sollen. Da das Gremium keine weiteren Einwände vorbrachte, fanden die Pläne im vollen Umfang Zustimmung.

Schon vor geraumer Zeit hat der Gemeinderat begonnen, sich Gedanken über die Sanierung des Friedhofs von Rödelmaier zu machen. Bei der Sitzung stellte Carola Kroczek den jüngsten Entwurf für die Umgestaltung vor. Dabei geht es in erster Linie um die Erneuerung des Ringwegs, für die sie mehrere Varianten präsentierte. Den Zuschlag erhielt schließlich ein Vorschlag, der Kosten von rund 9.000 Euro vorsieht.

Ferner segnete das Gremium die Neufassung des Vertrags zur kommunalen Verkehrsüberwachung ab. Die Zustimmung war durch den Ausstieg von Unsleben notwendig geworden. Allerdings regte Walter Wolfrom an, sich nach Erfahrungen mit den Geschwindigkeitsanzeigen zu erkundigen. Angeblich ermuntern die Anzeigen die Autofahrer genauso zum langsameren Fahren wie Geldstrafen. Außerdem seien die Einnahmen für die Gemeinde jedes Jahr niedriger als die Ausgaben für die Überwachung und Verwaltung.

Eine Formalie war auch die Zustimmung zu einem neuen Vertrag zum Betrieb der Schule in Bad Neustadt. Ebenso reine Formsache war die Aufstellung eines Bebauungsplans südlich der Burgstraße, mit dem vier Grundstücke erschlossen werden können.

Im weiteren Verlauf erteilte der Gemeinderat sein Einvernehmen zum Bauantrag für ein Einfamilienhaus im Langen Zug sowie einem Anbau an ein Anwesen in der Burgstraße und einer Voranfrage für eine Garage im Asternweg.