Neues aus der Heimat

    
    
Nr. 17

Nr. 17

Kein Thema bewegt die Heimat in diesen Tagen so sehr wie die Schicksalsfrage, ob sich die Rhön demnächst mit dem schönen Titel „Nationalpark“ schmücken darf. Nun sollte man ja meinen, dass zumindest unsere Granden die Einmaligkeit dieser historischen Chance begreifen. Zukunftsorientierte Kräfte, etwa der Landrat von Bad Kissingen, haben sich längst zum „NP“ bekannt. Und auch unser Landrat hat Stellung bezogen: Ein klares „Jein“. Er will seine Landwirte, die Premium-Zielgruppe, nicht vergraulen und erst hören, „was die Leut‘ sache“. Aber wie will er das herausfinden? »mehr
    
    
Nr. 17

Ruinen

Wie sich die Heimat verändert! Sie wird immer schöner. Zumindest in architektonischer Hinsicht. Wer auf alten Fotos die dörfliche Idylle vergangener Tage betrachtet, erschrickt über das halbverfallene alte „Gerütsch“, das sich meist um einen zentralen Misthaufen gruppiert. Heute stellt sich die Frage, was denn aus den „Überbleibseln“ werden soll. Alte Häuser stehen leer. Kein Wunder! Wer will in so einer Bruchbude hausen? Und erst das Umfeld! »mehr
    
    
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Patrouille

In der Heimat überschlagen sich die Ereignisse. Von wegen „dröge Provinz“! Viel schneller als beim sündteuren „Brückenschlag“ wurde am neuen Rhön-Klinikum jetzt Richtfest gefeiert. Man staunt, wie schnell es etwa 100 Bauarbeiter eines osteuropäischen Subunternehmens fertiggebracht haben, den Rohbau aus dem Boden zu stampfen. Eine großartige Leistung! Vielleicht haben sie sich ja nur deshalb so beeilt, weil sie das Umfeld ihrer Wohn-Container als wenig ansprechend empfinden. Die stehen nämlich auf einem Schrottplatz. »mehr
    
    
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Entwicklungshilfe

Unsere Heimat stellt eine qualitativ hoch entwickelte Provinz dar. Was unsere Granden unter „Entwicklung“ verstehen wird klar, wenn man vom Rederkreuz auf unser schönes Industriestädtchen hinunterblickt: immer mehr Zersiedlung, immer mehr Verkehr, immer mehr Betonwüste. Und mal ehrlich: Fiele Ihnen etwas Besseres ein? Geistige Entwicklung findet nicht mehr statt. Sie ist gewissermaßen abgeschlossen. Gerade weil aber unsere Bevölkerung stetig abnimmt, garantiert allein nachhaltiges Wachstum steigende Lebensfreude. Immer mehr von allem. Einfach immer noch mehr. »mehr
    
    
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Stadthalle!

Es ist so weit: Nach zweieinhalb entbehrungsreichen Jahren hat unsere Heimat wieder eine „gute Stube“. Die Einweihung der neuen Stadthalle haben viele fast so sehr herbeigesehnt wie den „Brückenschlag“, der immer noch aussteht. Natürlich sind jetzt alle eingeladen. Es ist unsere Halle; wir haben sie bezahlt. Und von wegen „Kostensteigerung“. Das Projekt hat sich lediglich um einen Betrag verteuert, mit dem man locker den „Brückenschlag“ finanzieren könnte. Zufall? »mehr
    
    
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Frankenstein

In der Heimat rumort es. Grund ist die Krise im Vorstand der Rhön-Klinikum AG, dem größten Arbeitgeber in unserem schönen Industriestädtchen. Am Standort liegt es nicht! Er ist ein Segen. Vor allem für die Rhön-Klinikum AG. So hoch motivierte, pflegeleichte Pflegekräfte wie unsere Ureinwohner gibt es nirgendwo auf der Welt! Nachdem aber das vorläufige Konzernergebnis gegenüber dem Vorjahr um 33 Prozent (!) eingebrochen war, musste der Aufsichtsratsvorsitzende Eugen Münch handeln. Schluss mit lustig! „You are fired“, hieß es für zwei Vorstandsmitglieder, die aus der Sicht Münchs bei der Digitalisierung zu lange herumgetrödelt hatten. »mehr
    
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Gewählter Tag: 22.04.2017
Rhoen und Saale Post  (40 Seiten | 10.81 MB)
    
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