Neues aus der Heimat

    
    
Im Reservat

Im Reservat

1991 wurden Teile der Heimat von der UNESCO zum Biosphärenreservat Rhön erklärt. Ein historischer Schritt! Kultur, Landschaftspflege und Subventionen bilden seither für alle Zeiten eine untrennbare Einheit. Im Mittelpunkt steht dabei stets der Mensch. Aber auch bestimmte Tiere. Das Birkhuhn zum Beispiel. Kein Tier verkörpert die Philosophie unseres Biosphärenreservats besser. Am Beispiel „Birkhuhn“ wird deutlich, wie sehr sich Natur und Kultur beeinflussen. »mehr
    
    
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Scheingefechte

Mit der für uns typischen Verspätung kommt jetzt auch in der Heimat Schwung in die Nationalpark-Diskussion. Während im Spessart übermütige Bauern schon seit Monaten mit ihren lärmenden Traktoren gegen den „NP“ hetzen, zeigt sich die hiesige Einwohnerschaft bislang eher lethargisch, bzw. „besonnen“. Sicher, auch bei der Info-Veranstaltung in Burglauer gab es hässliche Szenen, als ein paar vorlaute „Rhöner Buam“ mit ihren kleinen Kettensägen herumfuchtelten. Aber alle wurden sehr schnell sehr brav, als sie der anwesende Landrat in scharfer Form zur Ordnung rief. Nein, die Rhön-Grabfelder sind einfach keine Revoluzzer. »mehr
    
    
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Stadt, Land, Fluss

Die Heimat liegt voll im Trend. In der Stadt zu wohnen, gilt heute als „hip“. Landflucht stellt längst ein globales Phänomen dar. Unser Landkreis braucht sich in dieser Hinsicht nicht zu verstecken! Auch bei uns zieht es junge Menschen reihenweise in die Metropolen. Aber warum? Arbeit gibt‘s hier doch genug. Seit Jahren herrscht Vollbeschäftigung. Dazu die zauberhafte Landschaft und ein lebendiges Brauchtum, das sich allerdings gewissermaßen „mangels Masse“ an der oberbayerischen Leitkultur zu orientieren scheint, am „Jodel-Mainstream“: Almhütt?n, Alphörner und „Rhöner-Bluat“. Außerdem sind die Mieten billig. Unsere Granden betonen es bei jeder Gelegenheit. »mehr
    
    
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Schon immer

Die Herschfelder staunten nicht schlecht, als sie aus der Heimat-Zeitung erfuhren, dass unser Landrat persönlich „schon immer“ für die NES 20 war. Viele wussten das gar nicht. Demnächst kommt noch heraus, dass er sich auch „schon immer“ - also schon als Kind! – für die Windkraft begeisterte. »mehr
    
    
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Raumwunder

Kein Bauwerk wurde in der Heimat jemals so frenetisch gefeiert wie die neue Stadthalle. Sicher, das rathausnahe Organ „Stadtmagazin“ lobt gelegentlich auch den sündteuren „Brückenschlag“, dessen Zugang neuerdings ein typisch deutscher Beton-Blumenkübel behindert. Aber einen „Hype“ wie die Stadthalle hat das Brückchen nicht ausgelöst. Von „exzellenter Akustik“ war da die Rede, ja, von einem „Raumwunder“. »mehr
    
    
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Nr. 17

Kein Thema bewegt die Heimat in diesen Tagen so sehr wie die Schicksalsfrage, ob sich die Rhön demnächst mit dem schönen Titel „Nationalpark“ schmücken darf. Nun sollte man ja meinen, dass zumindest unsere Granden die Einmaligkeit dieser historischen Chance begreifen. Zukunftsorientierte Kräfte, etwa der Landrat von Bad Kissingen, haben sich längst zum „NP“ bekannt. Und auch unser Landrat hat Stellung bezogen: Ein klares „Jein“. Er will seine Landwirte, die Premium-Zielgruppe, nicht vergraulen und erst hören, „was die Leut‘ sache“. Aber wie will er das herausfinden? »mehr
    
    
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Ruinen

Wie sich die Heimat verändert! Sie wird immer schöner. Zumindest in architektonischer Hinsicht. Wer auf alten Fotos die dörfliche Idylle vergangener Tage betrachtet, erschrickt über das halbverfallene alte „Gerütsch“, das sich meist um einen zentralen Misthaufen gruppiert. Heute stellt sich die Frage, was denn aus den „Überbleibseln“ werden soll. Alte Häuser stehen leer. Kein Wunder! Wer will in so einer Bruchbude hausen? Und erst das Umfeld! »mehr
    
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Gewählter Tag: 27.05.2017
Rhoen und Saale Post  (44 Seiten | 12.7 MB)
    
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