publiziert: 19.07.2015 12:40 Uhr
aktualisiert: 19.07.2015 15:32 Uhr
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Schrift vergrößern Text    Schrift verkleinern Text MÜNCHEN/BISCHOFSHEIM

Rhöner Lebensretter

Horst Seehofer zeichnet mit Martin Zimmer und Wolfgang Sperl zwei Bischofsheimer aus

(mas/fg) Am Freitag hat Ministerpräsident Horst Seehofer 134 Menschen ausgezeichnet, die sich als Lebensretter um ihre Mitmenschen verdient gemacht haben.

  • Mutiger Mann: Wolfgang Sperl aus Bischofsheim bekam die Lebensrettermedaille von Ministerpräsident Horst Seehofer. 
    Foto: Bayer. Staatskanzlei
  • Geehrt: Martin Zimmer aus Bischofsheim wurde mit der Christopherus-Medaille ausgezeichnet. 
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Der Landeschef überreicht 87 mutigen Lebensrettern die Bayerische Rettungsmedaille. 47 erhalten für ihren besonders gefährlichen Einsatz die Christophorus-Medaille. Darunter waren auch zwei Bischofsheimer, die für ihren couragierten Einsatz ausgezeichnet wurden. Wolfgang Sperl wurde die Bayerische Rettungsmedaille für eine „Rettungstat unter Einsatz des eigenen Lebens“ verliehen und Martin Zimmer erhielt die Christopherus-Medaille sowie eine öffentliche Belobigung für eine „Rettungstat unter besonders schwierigen Umständen“.

Wolfgang Sperl aus Bischofsheim griff im Juni 2013 als Fahrgast eines gutbesetzten Reisebusses in Bruchteilen von Sekunden ein, als sein Busfahrer bei Genua einen Schlaganfall erlitt. Dem heute 66-Jährigen gelang es dabei, den über 100 Kilogramm schweren Mann auf die Seite zu drängen und den schleudernden Bus gegen die Leitplanken zu lenken. Von den 44 Fahrgästen wurde niemand ernsthaft verletzt. Der 51-jährige Busfahrer starb drei Tage nach seinem Schlaganfall.

Martin Zimmer aus Bischofsheim hatte am 17. Februar 2013 in Bischofsheim mittels einer Leiter eine 78-jährige Frau aus ihrem Badezimmer im 1. Stock eines Hauses gerettet. In dem Haus war im Erdgeschoss ein Brand ausgebrochen. Auch Martin Zimmer wurde für seinen Einsatz vom CSU-Ministerpräsidenten ausgezeichnet.

Seehofer bei dem Empfang: „Bayern ist stark, weil sich die Menschen in unserem Land nicht wegducken. Die Menschen sehen die Not anderer und sind auch bereit, Verantwortung für andere zu übernehmen.“

    
    

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